Weiterbildung zahlt sich aus
Jürgen Rössler aus Leibnitz fand durch Weiterbildung seinen Traumjob
- Vom Schrauben zur kreativen Technik: Horst Frauwallner (l.) und Jürgen Rössler können der Implacementstiftung "DIGI:Stiftung Steiermark 2.0" viel Positives abgewinnen.
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Die Suche nach einem passenden Arbeitsplatz kann durch gezielte Maßnahmen bestens gelingen. Das kann auch der Südsteirer Jürgen Rössler bestätigen, für den die Weiterbildung gemeinsam mit dem AMS neue Perspektiven eröffnete.
LEIBNITZ. Weiterbildung lohnt sich immer, auch wenn der Arbeitsmarkt derzeit sowohl Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als auch Unternehmerinnen und Unternehmer vor große Herausforderungen stellt. Dabei zeigen gezielte Maßnahmen wie etwa das Instrument der "DIGI:Stiftung Steiermark. 2.0" große Wirksamkeit und wie Weiterbildung mit Erfolg neue Perspektiven eröffnen kann.
Jürgen Rössler aus Leibnitz hat den Schritt vom klassischen Handwerk in eine neue, kreative technische Welt gewagt. Der 36-Jährige war ursprünglich als Maschinenschlosser ausgebildet und viele Jahre als Maschinenbautechniker tätig. Rössler war vor allem mit der Reparatur großer Baumaschinen beschäftigt. „Das war solide Arbeit, aber wenig kreativ“, erzählt er. Der Wunsch nach Veränderung wuchs – und mit ihm die Bereitschaft, neue Wege zu gehen.
- Das Stiftungsmodell ist vor allem für Menschen ein Angebot, die bereits eine Berufskarriere hinter sich haben und eine Veränderung anstreben.
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Vom Schrauben zur kreativen Technik
Diese Chance bot sich im Rahmen der DIGI:Stiftung Steiermark 2.0 Über eine gezielte Ausbildung im Bereich Technisches Zeichnen und Grafik, unter anderem am WIFI und bei spezialisierten Schulungspartnern, qualifizierte er sich in nur wenigen Monaten für ein neues Berufsfeld. Heute arbeitet er bei Mediaplus Licht&Werbung GmbH als technischer Zeichner und bildet die Schnittstelle zwischen Büro und Technik.
- Betriebe gewinnen durch die Digitalisierungsstiftung speziell für ihren Betrieb qualifizierte Fachkräfte, Jobsuchende bekommen eine sichere berufliche Perspektive.
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„Ich begleite Projekte jetzt von der ersten Zeichnung bis zur Fertigung. Gerade im Bereich Lichtinstallationen ist das sehr spannend und auch kreativ“, sagt Rössler. Besonders reizt ihn, dass er seine technischen Fähigkeiten mit gestalterischen Aspekten verbinden kann.
Auch privat bleibt er seinem Werkstoff treu: Ob Möbel aus Recyclingmaterialien oder individuelle Motorrad-Umbauten – Metall spielt weiterhin eine zentrale Rolle, nun aber mit deutlich mehr kreativer Freiheit.
In seinem Unternehmen hat er sich rasch etabliert. Sein Vorgesetzter Horst Frauwallner lobt: „Ich bin sehr zufrieden mit Jürgen Rössler, er ist sehr zuverlässig.“ Ein besonderes Highlight seiner bisherigen Tätigkeit ist die Entwicklung einer eigenen Lichtdecke, ein Projekt, auf das er sich künftig weiter spezialisieren möchte.
Für Jürgen Rössler steht fest: Der Schritt aus der Werkstatt in die kreative Technik hat sich gelohnt. Seine Geschichte zeigt, dass Veränderung nicht nur möglich ist, sondern neue Türen öffnen kann.
- Karl-Heinz Snobe, Landesgeschäftsführer des AMS Steiermark
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Karl-Heinz Snobe, Landesgeschäftsführer des AMS Steiermark, betont: "Das Beispiel von Jürgen Rössler zeigt eindrucksvoll, wie arbeitsplatznahe Ausbildungen Unternehmen und Arbeitsuchende gleichermaßen stärken. Betriebe gewinnen qualifizierte Fachkräfte, die genau auf ihre Anforderungen vorbereitet werden, während die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neue berufliche Perspektiven erhalten. So schaffen wir gemeinsam nachhaltige Beschäftigung und sichern Fachkräfte für die steirische Wirtschaft.“
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