18.08.2016, 10:38 Uhr

In Leibnitz wurden 346.282,31 Schilling umgetauscht

Der Euro-Bus machte gestern in Leibnitz Station (Foto: ©OeNB)

In Dosen, unterm Kopfpolster oder sonst gut gelagert: Auch die Leibnitzer trennen sich oft schwer vom Schilling.

Gestern parkte der Euro-Bus in Leibnitz, wo Menschen von rundherum mit riesigen Behältern kamen, um neben Groschen vor allem auch Massen an Silbermünzen zu tauschen. Auch der neue 50er-Schein, der im April des nächsten Jahres in Umlauf gebracht werden soll, wurde stolz präsentiert.
"Die Arbeit hier ist sehr aufregend, wir hören Geschichten die einen wirklich zum Schmunzeln bringen", meinte Lara Gamsjäger aus Oberösterreich, die als Medienberaterin der ÖNB ein Praktikum absolviert und erzählte von altem Geld, das an den ungewöhnlichsten Orten versteckt, versehentlich verbrannt oder sogar eingemauert wurde.
Aber nicht nur Leute mit dem Wunsch Geld zu wechseln suchten den Euro-Bus in Leibnitz auf, er lockte auch viele Passanten. "Ich bin nur hier um mich zu informieren, ich finde dieses Thema sehr interessant", meinte Bernd Marko, während er sich ein Infoheft von einem Tisch schnappte.

In Leibnitz wurde eine Tauschsumme von 346.282,31 Schilling und 466 Kundenkontakte verzeichnet. Bei stolzen 6 Milliarden Schilling, die in Österreich zurzeit im Umlauf sind, wird der Eurobus also voraussichtlich auch in den nächsten Jahren noch seine Runden ziehen.

Neuer 50 Euro Schein

Im Frühjahr 2017 wird die neue 50-Euro-Banknote der Europa-Serie in Umlauf gebracht. Die Banknoten der ersten Serie bleiben auch weiterhin gesetzliches Zahlungsmittel. Beim Euro-Bus zeigte das Euro-Info-Tour Team, wie schnell man Banknoten auf ihre Echtheit überprüfen kann. Auch bei der neuen Serie gelten die bewährten Prüfschritte „Fühlen – Sehen – Kippen“.

Der Euro ist seit seiner Einführung als Bargeld im Jahr 2002 Zahlungsmittel für rund 338 Millionen Menschen im Euroraum. Die Banknoten gehören zu den sichersten Zahlungsmittel der Welt. „Wir haben gestern die neue Banknote im Fernsehen gesehen und meine Kinder wollten diese dann auch unbedingt in Echt bestaunen“, erzählte ein junger Vater. „Besonders die Wasserzeichen und die Smaragdzahl faszinieren die Kinder.“ Zu den weiteren verbesserten Sicherheitsmerkmalen zählt zum Beispiel auch das Portrait-Fenster: Die „Europa-Serie“ setzt das von der ersten Serie bekannte Motiv „Zeitalter und Stile“ fort und auch die Hauptfarben werden beibehalten.
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