19.10.2014, 18:18 Uhr

Leibnitz: Atemschutzträger am Prüfstand

Alles bereit für den Innenangriff im brennenden Keller.

Der Bereichsfeuerwehrverband Leibnitz veranstaltete gemeinsam mit dem Bereichsfeuerwehrverband Deutschlandsberg die jüngste Atemschutzleistungsprüfung.

In der ehemaligen Hermann-Kaserne in Leibnitz fand am Samstag, dem 18. Oktober 2014 die 11. Atemschutzleistungsprüfung in Bronze (17 Trupps) und Silber (16 Trupps) der Bereichsfeuerwehrverbände Leibnitz und Deutschlandsberg statt.
Unter der Organsiationsleitung von HBI Ing. Patrick Pichler und BI d. F. Rene Wernegg (Beauftragte für die Atemschutzleistungsprüfung) sowie mit Unterstützung von Kommandant HBI Ing. Gottfried Roiko (FF Leibnitz) und ABI Kurt Happer (FF Kaindorf an der Sulm) stellten sich 33, Atemschutztrupps mit 132 Atemschutzträgern aus den Bezirken Leibnitz und Deutschlandsberg sowie Gästeteams aus den Bezirken Bruck-Mürzzuschlag und Graz-Umgebung dem strengen Urteil der 35 Bewerterinnen und Bewerter.

Aufgabenstellungen für die Trupps

Einen Atemschutztrupp bilden jeweils ein Gruppenkommandant und drei Atemschutzgeräteträger, die an fünf Stationen eine Leistungsprüfung zu absolvieren hatten.
"Atemschutzgeräteträger bei ihren Einsätzen stets großen Gefahren wie Rauchgasen, Flash-Over sowie starken physischen und psychischen Belastungen ausgesetzt", betonte HBI Gottfried Roiko.
Bei der ersten Station ging es vor der praktischen Arbeit um die Beantwortung von Theoriefragen.
Um die Inbetriebnahme der Atemschutzgeräte ging es dann an der zweiten Station. Die Bewerter legen großen Wert auf die richtige und vollständige Ausrüstung der Atemschutzgeräteträger.
Bei der dritten Station hatten die Trupps Personen aus einem verrauchten Raum zu bergen, somit Menschenleben zu retten.
Die Station Nummer vier bildete die Brandbekämpfung (so genannter Innenangriff) des Atemschutztrupps im Zuge eines zu löschenden Kellerbrandes. Hier hatten die Bewerter auch schon darauf zu achten, ob die Tür zum Angriffsziel richtig geöffnet wird.
Schließlich galt es, bei der fünften und letzten Prüfungsstation die Gerätekunde unter Beweis zu stellen. Das begann mit dem Betriebsfertigmachen der Atemschutzgeräte für einen neuerlichen Einsatz und endete mit der Dokumentation des Einsatzes in Form eines Berichtes.


Schlusskundgebung

„Mir und meine Bewerterkameradinnen und -kameraden ging es darum, dass die gut vorbereiteten Trupps ein gutes Umfeld für ihre Prüfung vorfinden. Die Prüfung, die innerhalb eines vorgegebenen Zeitfensterns zu absolvieren war, ist eine weitere Ausbildungsstufe im Bereich Atemschutz“, so Bewerbsleiter Patrick Pichler bei der Schlusskundgebung.
Zufrieden zeigten sich auch die Verantwortlichen. Die Ehrengäste unterstrichen in ihren Grußworten den guten Ausbildungsstand der Florianijünger.
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