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Geschichte der Steirischen Eisenstraße wird durch Zeitzeugen lebendig
- Um das kulturelle Erbe rund um den steirischen Erzberg zu erhalten führt der Verein Steirische Eisenstraße im Rahmen eines LEADER-Projekts Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen durch.
- Foto: Verein Steirische Eisenstraße
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Der Verein Steirische Eisenstraße führt im Rahmen eines LEADER-Projekts Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen durch. Um die regionale Arbeits- und Lebenswelt für künftige Generationen zu bewahren, werden die Berichte digital archiviert und ab dem Spätherbst veröffentlicht. Gesucht sind weiterhin Personen aus der Region, die ihre Erinnerungen teilen möchten.
BEZIRK LEOBEN. Die Region rund um den steirischen Erzberg ist seit Jahrhunderten eng mit dem Bergbau, dem Eisenwesen und der Montanindustrie verbunden. Um dieses kulturelle Erbe zu erhalten, setzt der Verein Steirische Eisenstraße seit Anfang des Jahres ein LEADER-Projekt um. Im Mittelpunkt stehen die persönlichen Erfahrungen der Menschen, die die Arbeits- und Lebenswelt der Region geprägt haben.
In der ersten Projektphase von Februar bis Juni dieses Jahres befragten Kornelia Lemmer und Susanne Leitner-Böchzelt insgesamt 20 Personen. Die interviewten Frauen und Männer stammen aus unterschiedlichen Berufsfeldern und bringen verschiedene Lebenswege mit, teilen jedoch alle einen Bezug zur Region. In den Gesprächen berichten sie von ihrem Arbeitsalltag, technischen Umbrüchen, persönlichen Herausforderungen, Zusammenhalt und Traditionen.
- Um das Wissen dauerhaft zu sichern, werden die Interviews filmisch, audiovisuell und schriftlich aufgezeichnet sowie digital archiviert. Im Bild: Susanne Leitner-Böchzelt im Gespräch mit Anton Nagler.
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Der Wert der Erinnerungen
Die Projektverantwortlichen heben die Bedeutung dieser Aufnahmen hervor: „Die Gespräche sind jedes Mal aufs Neue beeindruckend. Die Menschen öffnen ihre persönlichen Erinnerungen und geben Einblicke in eine Welt, die so in keinem Geschichtsbuch zu finden ist. Jede Erinnerung ist ein wertvoller Baustein unserer regionalen Geschichte.“
Um das Wissen dauerhaft zu sichern, werden die Interviews filmisch, audiovisuell und schriftlich aufgezeichnet sowie digital archiviert. Ab dem Spätherbst sind die Veröffentlichungen auf der Website des Vereins Steirische Eisenstraße und auf YouTube geplant. Zudem fasst der Verein eine spätere Publikation in Buchform ins Auge.
- In der ersten Projektphase von Februar bis Juni dieses Jahres befragten Kornelia Lemmer (r.) und Susanne Leitner-Böchzelt (M.) insgesamt 20 Personen. Im Bild mit Rosa Pretzler.
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Weitere Gesprächspartner gesucht
Das Projekt ist auf Erweiterung angelegt, weshalb das Team weiterhin nach Personen sucht, die ihre Erlebnisse beisteuern wollen. Willkommen sind nicht nur ehemalige Bergleute. Angesprochen sind auch Angehörige, Beschäftigte bergbaunaher Bereiche, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Voestalpine in Donawitz, Angehörige der Montanuniversität sowie Personen mit Geschichten aus der damaligen Forst- und Landwirtschaft.
Interessierte können sich direkt per Telefon unter (03848) 36 00 10 oder per Mail an office@eisenstrasse.co.at beim Verein Steirische Eisenstraße melden.
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