Benefizkonzert des Club 41 Leoben
Mein Leben ist ein Wunschkonzert

- v.re.: Erich Faßwald, aktueller Präsident des Club 41 mit den Künstlerinnen des Abends Corina Koller und Sara Michela De Nuccio und Clubkollegen Alfred Krenn
- Foto: Helga Dietmaier
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Mit Corina Koller, Opernsängerin aus Leoben und der Pianistin Sara Michela De Nuccio konnte der Club 41 am Vorabend zum Muttertag zwei hochkarätige Musikerinnen für ihr Benefizkonzert im Stadttheater Leoben gewinnen.
LEOBEN. Der Serviceclub Club 41 lud zu Klassikern aus Oper, Operette und Liedern mit Corina Koller und Sara Michela De Nuccio in das Stadttheater Leoben. Es war ein schwungvoller und unterhaltsamer Abend, bei dem das Publikum voll auf seine Kosten kam. Corina Koller führte selbst charmant und humorvoll durch das Programm. Sie erklärte den Titel: „Mein Leben ist ein Wunschkonzert - das ist eine Liebeserklärung an das Resultat aus Träumen und harter Arbeit“. Auf die Frage an das Publikum, was denn Oper sei, gab sie selbst als Antwort: „Oper ist, wenn jemand ein Messer in den Rücken bekommt und anstatt zu sterben zu singen beginnt…“

- Überraschender Gastauftritt von Stefan Tomaschitz
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Eine besondere Überraschung war der Gastauftritt von Stefan Tomaschitz, der Soloflötist bei den Wiener Symphonikern ist. Gemeinsam mit Corina Koller bildet er zwei Drittel des Trios „Lieblinge“.

- Würdige Vertretung von Luciano Pavarotti bei "Nessun Dorma"
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Leoben - Heimat großer Töchter
„Leoben, Heimat großer Töchter“ – bemerkte der aktuelle Club 41 Präsident Erich Faßwald bei der Begrüßung der Künstlerinnen und des Publikums. Die gebürtige Leobenerin Corina Koller schloss 2017 ihr Kunstgeschichtestudium mit dem Master of Arts und 2020 ihr Gesangsstudium in Graz mit Auszeichnung ab, absolvierte Meisterkurse, trat bei Festspielen auf und hat schon viele Preise eingeheimst. So war sie beispielsweise Gewinnerin des Elina-Granica-Zukunftswettbewerbs. Beim Konzertabend in Leoben wurde sie am Klavier von Sara Michela De Nuccio begleitet, die aus der Nähe von Turin stammt, in Brüssel und in Graz auf der Kunstuniversität studierte und als Solistin internationaler Festivals brillierte. Sie spielte unter anderem 2019 ein Konzert zum Gedenken der Opfer der Atombombe in Hiroshima.
Hochkultur für den guten Zweck
Der Reinerlös der Veranstaltung ergeht an Lisa Sophie aus Niklasdorf, die seit ihrer Geburt an einen Rollstuhl angewiesen ist. Nach einer Reihe von Operationen sind Therapien notwendig, für die finanzielle Unterstützung benötigt wird. Überraschenderweise verdoppelte die Steuerberatungskanzlei Dieter Russold spontan den Reingewinn der Veranstaltung.
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