Ein neues "Gesicht“ für den Leobener Bauernmarkt

Der Leobener Bauernmarkt soll eine touristische Marke werden: Jeden ersten Freitag im Monat gibt es ein erweitertes Angebot.
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Eine erweiterte Angebotsfläche, Kulinarik und ein abwechslungsreiches Programm sorgen für frischen Wind am Leobener Bauernmarkt.

LEOBEN. Am Freitag vergangener Woche konnten sich die Besucher des Leobener Bauernmarktes ein erstes Bild über die Erweiterung und Neugestaltung der Marktflächen machen. Zusätzlich zum gewohnten Angebot der Direktvermarkter und Händler gab es neue Marktstände, beispielsweise mit Süßigkeiten oder Waren des täglichen Bedarfes. Die Kulinarik kam nicht zu kurz, es wurde gebraten, gegrillt, gekocht, Bier, Wein und alkoholfreie Getränke wurden ausgeschenkt, eine Wandermusikgruppe sorgte für Stimmung. "Der Kirchplatz bleibt nach wie vor das Herzstück des Bauernmarktes, weitere Stände wird es in der Timmersdorfergasse, Straußgasse und Homanngasse geben", berichtete Thomas Wohltran vom Citymanagement Leoben, das als Betreiber und Marktaufsicht fungiert. Die Standverteilung wird in Produktgruppen neu organisiert, ein farblich abgestimmtes Leitsystem führt zu den Marktständen. Am Kirchplatz konzentriert sich beispielsweise das Angebot von Fleisch und Fisch, wer Obst und Gemüse kaufen will, wird künftig in der Homanngasse fündig werden.

Ein wichtiger Frequenzbringer

Der Regionalmarkt soll durch kulinarische Genüsse und durch ein abwechslungsreiches Programm punkten, ohne etwas von seinem traditionellen Charakter einzubüßen. Der Handel, für den der Bauernmarkt ein wichtiger Frequenzbringer ist, sowie die Gastronomie sollen stärker eingebunden werden. "Es geht in Etappen in Richtung eines obersteirischen Naschmarktes", sagte Bürgermeister Kurt Wallner.  Das kulinarische Angebot, das bisher am Leobener Bauernmarkt gefehlt habe, werde Menschen aus Nah und Fern anziehen und ähnlich dem Wiener Naschmarkt urbanes Flair in unsere schöne Stadt bringen, ist der Stadtchef überzeugt.

Öffnungszeit wird ausgeweitet

Zusätzlich zu den gewohnten Zeiten – am Dienstag und Freitag jeweils von 7 bis 12 Uhr – werden die Stände am Bauernmarkt im Zeitraum von März/April (abhängig vom Termin der Osterwoche) bis Oktober jeden ersten Freitag im Monat bis 14 Uhr geöffnet bleiben. Ergänzend zum bestehenden Sortiment werden besondere Schmankerl wie Steckerlbrot, Woazbrotn, Gemüsesuppe oder Spanferkel feilgeboten. Durch Live-Musik, Wein- oder Schnapsverkostungen, Showkochen bzw. Vorführungen von Kochutensilien soll sich für die Besucher ein umfassendes Markterlebnis ergeben. Mittels Rabattaktionen sowie einem eigenen Stempelpass werden die Kunden des Bauernmarktes für ihre Treue belohnt. 

"Eine gute Sache"

"Die Neuausrichtung ist für uns eine große Herausforderung", betonte Peter Rieser, der Sprecher des Bauernmarktes. Er sei guter Dinge, dass das eine gute Sache werde. "Wir werden uns noch mehr um unsere Kunden bemühen", sagte Rieser. 
Den mitunter in Sozialen Medien geäußerten Vorwurf, am Leobener Bauernmarkt gäbe es nur wenige Anbieter aus der Region, entkräfteten Bürgermeister Wallner und Rieser: "Etliche Bauern der Region bieten ihre Produkte im Ab-Hof-Verkauf oder in Automaten an. Sie sind der Meinung, ein Stand am Bauernmarkt würde sich nicht rechnen. Am Stand der Landwirtschaftskammer (jeden Freitag) wird Produzenten aus dem Bezirk die Möglichkeit geboten, selbst auszuprobieren, ob ein regelmäßiges Angebot in Leoben für sie Sinn macht."

55.000 Euro für den Bauernmarkt "Neu"

Für die Umsetzung des Konzeptes "Bauernmarkt Neu" werden 55.000 Euro veranschlagt. Damit werden die Herstellung der notwendigen Infrastruktur, Werbungs- und Merchandisingkosten sowie die Umsetzung der Freitagsaktionen finanziert. Das neue Logo wurde in der Grafikabteilung der Stadtgemeinde Leoben entwickelt.

Dazu gibt es einen Kommentar von Wolfgang Gaube!

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