Gedenktag Auschwitz
Vor 75 Jahren endete das Grauen

Die Shoa steht für den Völkermord an den Juden Europas.
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Es muss ein furchtbarer Anblick für die Soldaten der Roten Armee gewesen sein, als sie die Tore des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau öffneten. Ausgemergelte Gestalten lagen oder standen umher für viele kam jede Hilfe zu spät. Und jeder der Anwesenden, der bei der Befreiung am 27. Januar 1945 dabei war, hat diesen Tag sein Leben lang nie vergessen.

Mordfabrik

"Denn ihre Asche liegt verstreut auf den Abfallhaufen von Auschwitz, auf den Feldern Treblinkas, ausgeschüttet in Polens Flüssen. Ihr Blut schreit zum Himmel, aber ihre Stimme ist verstummt." Ein Zitat aus einer Rede von Gideon Hausner (Generalstaatsanwalt Israels) verdeutlicht das Grausame. Auschwitz war nicht nur ein Konzentrationslager sondern eine Mordfabrik.  Systematische Vernichtung in perfider Perfektion. Niemand verwendet das Wort "Unglaublich" im Zusammenhang mit diesem Lager. Denn es geschah vor aller Augen und die Überlebenden berichteten ausführlich und anklagend über dieses Jahrhunderverbrechen.

Die Opfer

An diesen "Vorort der Hölle" wurden Menschen aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Jugoslawien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien, Sowjetunion, Tschechoslowakei und Ungarn deportiert. Die Zahl der Todesopfer beläuft sich auf 1,1 bis 1,5 Millionen davon ungefähr 90% jüdischen Glaubens. Viele der Deportierten kamen nicht einmal bis in das eigentliche Lager sondern gingen direkt in die Gaskammer.

Befreiung

Am 27. Januar 1945 erreichten sowjetische Truppen der 322. Infanteriedivision der I. Ukrainischen Front das Lager. Die ca 7000 überlebenden Häftlingen befanden sich in einem grausamen Zustand, Leichen lagen umher, ansonsten war das Konzentrationslager verlassen. Obwohl sofort medizinische Hilfe geleistet wurde, starben dennoch viele Menschen auch noch nach der Befreiung. Zuvor waren noch Hunderttausende auf die sogenannten Todesmärsche Richtung Westen getrieben worden.

"NIE WIEDER!" sind die zwei wichtigsten Worte die uns immer im Zusammenhang mit Auschwitz vor Augen sein sollten. Es ist unsere Aufgabe an die nachfolgenden Generationen, die Erinnerung an den Holocaust aufrecht zu erhalten, damit niemals mehr ein solche Verbrechen passieren kann. Denn wir können einmal nicht sagen: "Davon haben wir nichts gewusst!".

Autor:

Sonja Hochfellner aus Leoben

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