Stadtrat Leoben
Schutzmaßnahmen für Pestsäule und Ausbau der Krisenvorsorge
- Nach der kürzlich abgeschlossenen Restaurierung soll die Pestsäule künftig wieder durch eine Einfriedung geschützt werden.
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In seiner Sitzung am vergangenen Dienstag hat der Leobener Stadtrat mehrere Beschlüsse gefasst, die den Schutz historischer Bauwerke, die Krisenvorsorge sowie die Unterstützung von Vereinen, Landwirtschaft und Kultur betreffen.
LEOBEN. Eines der zentralen Themen war die Pestsäule am Hauptplatz. Nach der kürzlich abgeschlossenen Restaurierung soll das Bauwerk künftig wieder durch eine Einfriedung geschützt werden. Hintergrund sind wiederholte Vorfälle in den vergangenen Monaten, bei denen die denkmalgeschützte Säule unsachgemäß genutzt und verunreinigt wurde. So wurden unter anderem Fahrräder an das Monument gelehnt, die Anlage als Kletter- und Spielobjekt verwendet sowie Verschmutzungen festgestellt.
- Der Stadtrat beschloss unter anderem den Ausbau der Blackout-Vorsorge durch zusätzliche Notstromeinspeisungen bei vier Pumpwerken im Stadtgebiet.
- Foto: Werner Robert Pregetter
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Die Pestsäule war bereits bis 1997 von einer Einfriedung umgeben. Diese wird nun repariert und erneut errichtet, um die historische Substanz langfristig zu erhalten und weitere Schäden zu verhindern.
Schwerpunkt Blackout-Vorsorge
Neben dem Denkmalschutz stand auch die Krisenvorsorge auf der Tagesordnung. Der Stadtrat beschloss den Ausbau der Blackout-Vorsorge durch zusätzliche Notstromeinspeisungen bei vier Pumpwerken im Stadtgebiet. Betroffen sind die Anlagen am Mareckkai, in Prettach, Hinterberg und am Tollingweg. Im Fall eines großflächigen Stromausfalls sollen dadurch rasch Notstromaggregate angeschlossen werden können, um den Betrieb wichtiger Einrichtungen aufrechtzuerhalten. Die Investition ist Teil eines umfassenden Vorsorgekonzepts der Stadt.
Biodiversität soll gefördert werden
Auch Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel wurden beschlossen. Im Rahmen der KLAR!-Region Murraum Leoben soll die Biodiversität im Grünland durch eine Fachveranstaltung und eine Exkursion gefördert werden. Landwirtinnen und Landwirte sowie weitere Interessierte erhalten dabei Einblicke in Themen wie Bodenschutz, Erosionsvermeidung, Humusaufbau und Wassermanagement. Ziel sei es, die Artenvielfalt zu stärken und landwirtschaftliche Flächen widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels zu machen.
- Im Rahmen der KLAR!-Region Murraum Leoben soll die Biodiversität im Grünland durch eine Fachveranstaltung und eine Exkursion gefördert werden.
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Darüber hinaus genehmigte der Stadtrat die laufenden Subventionen für den Juni sowie die Tierzuchtförderung für das zweite Quartal. Damit werden Vereine, Organisationen und landwirtschaftliche Betriebe weiterhin finanziell unterstützt. Im Kulturbereich wurden die Voraussetzungen für die Aufführung der Operette „Gräfin Mariza“ geschaffen, die rund um den Jahreswechsel im Stadttheater Leoben in Kooperation mit der Neuen Operette Wien auf die Bühne gebracht werden soll.
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