09.03.2017, 08:55 Uhr

"Wir wollen Sie haben!"

Rund 400 Studierende nutzten die Gelegenheit, sich über die voestalpine zu informieren, mögliche berufliche Perspektiven auszuloten und sich mit den Vorstandsmitgliedern persönlich auszutauschen. (Foto: Freisinger)

Zweiter voestalpine-Studentenabend: 400 Interessenten trafen sich in der Montanuniversität Leoben.

LEOBEN. Bereits zum zweiten Mal lud der weltweit angesehene Industriekonzern voeastalpine am vergangenen Montag zu einem Studentenabend in den Erzherzog-Johann-Trakt der Montanuniversität Leoben ein. Diesmal waren es rund 400 Studierende, die die einmalige Gelegenheit nutzten, sich über das Unternehmen zu informieren, berufliche Aussichten auszukundschaften und direkt mit den sechs Vorstandsmitgliedern in Kontakt treten zu können.

Voest stellt sich vor

Nach einem Willkommens-Drink ging es auch bald zur Sache: Im rappelvollen Audimax traten nacheinander die Redner auf die Bühne. Den Anfang machte Willfried Eichsleder, Rektor der Monatuniversität Leoben, indem er sich begeistert über das Zustandekommen des Abend zeigte: "Ich sehe es als besondere Wertschätzung unserem Haus gegenüber, dass sich der gesamte Vorstand der voestalpine die Zeit nimmt, sich als potenzieller Arbeitgeber hier in Leoben zu präsentieren." Anschließend nahmen die sechs Vorstandmitglieder in der Talklounge Platz und stellten das Unternehmen vor. Fast 50.000 Mitarbeiter arbeiten an 500 Standorten in 50 Ländern auf fünf Kontinente verteilt. Mit derzeit rund elf Milliarden Euro Umsatz zählt die voestalpine zu der globalen Spitze der Technologie- und Industriegüterkonzerne. Dementsprechend wird den Mitarbeitern auch einiges geboten: " Spannende Aufgaben, prestigeträchtige Projekte und weltweite Karriere" betonte CEO Wolfgang Eder.

Beiderseitiges Interesse

Zwischen den Zahlen und Fakten wurde der potenzielle Führungskräftenachwuchs immer wieder mit packenden Kurzfilmen und bunten Bildern umschmeichelt. Der Leiter des Finanzressorts Robert Ottl verzichtete sogar ganz auf die Theorie und wusste die Studenten direkt anzusprechen: "Warum glauben Sie sind wir heute nicht auf der TU Wien, oder der WU Wien? Ganz genau: Wir wollen Sie haben!"
Das Interesse war jedoch alles andere als einseitig. Auch die Studenten überließen nichts dem Zufall und schmissen sich in Schale – nur die wenigsten ließen sich ohne Hemd und Sakko blicken. Weiteres Interesse seitens der Besucher zeigte sich ebenfalls durch die zahlreichen Fragen, die sie den Vorständen schon bei der Anmeldung stellen konnten.

Gemütlicher Ausklang

Anschließend an die mehr als zweistündigen Vorträge wurden die erschöpften Zuhörer mit einem riesigen Buffet verköstigt. Bei warmem Schweinsbraten, kalter Jausenplatte und ausgiebigen Desserts wurde intensiv diskutiert. Wer flink war, konnte noch die einmalige Chance nutzen und persönlich mit dem ein oder anderen Vorstandsmitglied über die Zukunft plaudern.
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