Im Sprachgarten
In Admont wurde das erste Regenbogenbankerl aufgestellt
- Das Bankerl wurde im Admonter Sprachgarten im Rahmen eines gemeinsamen Sommerfestes aufgestellt.
- Foto: A. M. Körbisch/D. Fritsch
- hochgeladen von Christoph Schneeberger
Im interkulturellen Admonter Sprachgarten wurde im Rahmen eines gemeinsamen Sommerfestes das erste Admonter Regenbogenbankerl aufgestellt. Es setzt ein sichtbares Zeichen für Diversität, Toleranz und ein respektvolles Miteinander in der Gemeinde.
ADMONT. Der Sprachgarten ist ein Ort gelebter Gemeinschaft: Admonterinnen und Admonter bewirtschaften dort gemeinsam mit Vertriebenen aus der Ukraine sowie Menschen mit Fluchterfahrung aus Afghanistan und Tschetschenien einen Gemüsegarten. Jeder und jede baut dabei eigenes Gemüse an. Zudem wird ein Teil der Ernte über die lokale Tafel an Menschen in Admont weitergegeben. So entsteht aus gemeinsamer Arbeit ganz konkret Hilfe für andere – ein Garten, in dem Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenkommen und gemeinsam Gutes tun.
- So sieht das erste Admonter Regenbogenbankerl aus.
- Foto: A. M. Körbisch/D. Fritsch
- hochgeladen von Christoph Schneeberger
Für die Organisation des Festes zeichneten der Bezirksverein Admont-Gesäuse der Volkshilfe, die Grünen, die Bürgerliste Admont sowie die SPÖ Admont verantwortlich. "Die große Beteiligung zeigte, wie stark der Wunsch nach Offenheit, Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung in der Gemeinde verankert ist", heißt es seitens der Veranstalter.
Große Beteiligung
Als Ehrengäste wurden Vizebürgermeisterin Sylvia Gasteiner, Nationalratsabgeordneter Mario Linder sowie Benjamin Mader-Bock von den Grünen begrüßt. Gemeinsam mit zahlreichen weiteren Gästen wurde das Regenbogenbankerl feierlich aufgestellt.
- Zahlreiche Besucherinnen und Besucher waren zum Sommerfest gekommen.
- Foto: A. M. Körbisch/D. Fritsch
- hochgeladen von Christoph Schneeberger
"Das neue Bankerl steht nicht nur für die Anerkennung unterschiedlicher Lebensweisen und Identitäten. Es erinnert auch daran, dass Vielfalt eine Bereicherung ist – gerade dann, wenn Menschen einander begegnen, voneinander lernen und Verantwortung füreinander übernehmen. Der interkulturelle Sprachgarten ist dafür ein besonders schönes Beispiel: Hier wachsen nicht nur Gemüse und Pflanzen, sondern auch Freundschaften, Verständnis und Zusammenhalt", so die Organisatoren abschließend.
Das könnte dich auch interessieren:
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.