"Ich bin in erster Linie Altausseer"

Der zweifache Familienvater Gerald Loitzl ist Bürgermeister der Gemeinde Altaussee.
  • Der zweifache Familienvater Gerald Loitzl ist Bürgermeister der Gemeinde Altaussee.
  • hochgeladen von Christoph Schneeberger

Mit der Serie "Bürgermeister privat" wollen wir die persönliche Seite aller Ortschefs in unserem Bezirk in den Vordergrund stellen. Fernab der Politik gehen wir auf Familie, Freizeit und Beruf ein, um einen privaten Einblick in das Leben des Bürgermeisters zu bekommen.

Was gefällt Ihnen als Bürgermeister am besten?
GERALD LOITZL: Man kann sehr viel gestalten, wenn man den Mut dazu hat. Man darf sich nicht vom Weg abbringen lassen, wobei es die Pflicht des Bürgermeisters ist, Entscheidungen zum Wohle der Gemeinde zu treffen, obwohl das nicht immer im Sinne der Bevölkerung ist.

Wenn Sie Ihren Zivilberuf und jenen des Bürgermeisters betrachten, wie sieht Ihre Zeiteinteilung aus?
Ich bin täglich für zwei bis drei Stunden – oft wird es aber auch ein ganzer Vormittag – in der Gemeinde. Dazu bin ich Polizist und betreibe eine Landwirtschaft.

Können Sie sich ein Leben in der Stadt vorstellen?
Ich war dienstlich für vier Jahre in Wiener Neustadt, habe also in der Stadt gelebt. Trotzdem bin ich froh, wieder zurück zu sein. Das Ausseerland habe ich schon ein bisschen vermisst.

Wie sieht Ihre Freizeitgestaltung aus?
Sofern es die Zeit zulässt, gehe ich im Winter gerne Skifahren und Tourengehen, im Sommer bin ich wandern. Außerdem gehe ich gerne auf die Jagd und verbringe viel Zeit auf der heimischen Landwirtschaft.

An wie vielen Wochenenden im Jahr haben Sie keinen einzigen Termin?
Das kann man, glaube ich, an einer Hand abzählen, weil ich auch dienstlich immer wieder am Wochenende arbeiten muss. Das ist schon sehr selten.

Fühlt man sich als Altausseer schon ein bisschen oberösterreichisch?
Ich bin in erster Linie Altausseer, dann fühle ich mich zum Ausseerland-Salzkammergut hingezogen und dann bin ich Steirer.

Rein hypothetisch: Wenn Ihnen zehn Millionen Euro für die Gemeinde zur Verfügung gestellt werden, wofür werden sie verwendet?
Ein Veranstaltungssaal wäre wichtig. Dann würden wir auch noch die ausstehenden Zahlungen am Loser begleichen.

Apropos Loser: Wie fällt das Winterfazit aus?
Es war eine Spitzensaison, der Herrgott hat uns heuer mit dem vielen Schnee sehr geholfen – jetzt kann es nur mehr aufwärts gehen. Wir konnten eine Steigerung bei Saison- und Tageskarten verbuchen. Insgesamt wurde viel Aufwand betrieben, jetzt hoffen wir, dass es so weitergeht.

Autor:

Christoph Schneeberger aus Liezen

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