Neue Herausforderungen für die Landwirtschaft

Diskutierten in Aigen im Ennstal: Johann Seitinger, Peter Kettner, Corinna Scharzenberger und Andreas Kühberger
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  • hochgeladen von Christoph Schneeberger

In Aigen im Ennstal wurde über die Zukunft der Landwirtschaft und Naturkatastrophen diskutiert.

Kammerobmann Peter Kettner sowie Mauterns Bürgermeister und Nationalrat Andreas Kühberger sprachen über Herausforderungen und aktuelle Themen. Landesrat Johann Seitinger diskutierte in Aigen mit heimischen Bauern. Vorherrschendes Thema war der Engerling-Befall im Ausseerland. Engerlinge sind Käferlarven, die die Grünflächen befallen und bis zum Wurzelwerk abfressen. Ausschlaggebend für die großflächigen Schäden sind geringe Niederschläge sowie hohe Tagestemperaturen.

Erhaltung des Ausseerlandes

Andreas Kühberger und Peter Kettner erklären dazu: Mit einer Kreiselegge wird das Feld bearbeitet, mit Pilzgerste bekämpft und neu eingesät. Für die oft kleinstrukturierten Betriebe bedeutet das Kosten von rund 1.000 Euro pro Hektar. „Ich werde mit allen mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten versuchen, den bäuerlichen Familien zu helfen, um einerseits die Existenzgefährdung abzuwenden und andererseits das schöne Ausseerland mit seinen Weiden und Wiesen zu erhalten“, sagt Landesrat Seitinger.

"Kein Abkommen zu Lasten der Bauern"

Ein weiteres Thema war unter anderem das Mercosur-Abkommen, ein Handelsabkommen der EU mit Südamerika. Kühberger betonte, dass es auch laut Sebastian Kurz kein Abkommen zu Lasten der Bauern geben wird. Auch was die Forstwirtschaft betrifft, muss es ein Umdenken geben. Durch den Klimawandel bedingte Trockenperioden setzen der heimischen Fichte stark zu. Weniger Individuen auf einer Fläche sowie Mischwälder könnten hier für Stabilität sorgen.

Diskutierten in Aigen im Ennstal: Johann Seitinger, Peter Kettner, Corinna Scharzenberger und Andreas Kühberger
Im Ausseerland sind 150 Hektar vom Engerling-Befall betroffen.

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