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Das war der Fußball-Herbst im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag

Die Hinrunde im Fußballunterhaus ist zu Ende. | Foto: TuS Krieglach/Reschounig
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  • Die Hinrunde im Fußballunterhaus ist zu Ende.
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Die Herbstsaison lieferte von der Landesliga bis in die 1. Klasse spannende Spieltage, packende Duelle und schöne Tore. Vor der bevorstehenden Winterpause wagt MeinBezirk einen Rückblick auf den Herbst und einen vorsichtigen Ausblick auf das mit Sicherheit spannende Frühjahr.

BRUCK-MÜRZZUSCHLAG. Der Herbst in der Landesliga verlief extrem ausgeglichen. Kein Team konnte vorne davonziehen, die Tabellenführung wechselte teilweise von Runde zu Runde. So ergibt sich nach den ersten 15 Spielen ein interessantes Tabellenbild. In der oberen Tabellenhälfte liegen sechs Teams, die nur durch vier Punkte getrennt sind. An der Spitze steht Herbstmeister Ilz, dahinter lauern Wildon, Lebring, Tillmitsch, Hartberg II und Allerheiligen.

Beim SC Bruck/Mur gibt es neben einem neuen Obmann auch einen neuen Trainer. | Foto: SC Bruck/Lisa Deutscher
  • Beim SC Bruck/Mur gibt es neben einem neuen Obmann auch einen neuen Trainer.
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Dahinter platzierte sich Gamlitz mit drei Punkten Abstand nach oben, aber auch mit fünf Punkten zur unteren Gruppe. Diese besteht ebenfalls aus sieben Teams, angeführt vom Tabellenachten Bad Waltersdorf mit 18 Punkten. Am unteren Ende schließt Köflach das Feld auf Rang 15 mit 13 Punkten ab. Somit trennen diese Teams im Abstiegskampf gerade einmal fünf Punkte.

Erfahrener Trainer für Bruck/Mur

Mittendrin in diesem Kampf auf Platz 14 liegen die Fußballer des SC Bruck/Mur. Im Vorjahr erreichte man noch den Punkterekord in der Oberliga und stieg überlegen auf, heuer tat man sich in der neuen Liga noch schwer. Nach einem soliden Start in die Saison wartet man in Bruck seit rund einem Monat auf einen vollen Erfolg. Insgesamt stehen drei Siege und fünf Unentschieden sieben Niederlagen gegenüber. Mit dem Finanzierungsberater  Markus Deutscher gibt es zu dem einen neuen Obmann. Damit die Mission Klassenerhalt gelingen kann holte man Mitte Oktober mit dem Bosnier Dragan Jovic einen Trainer mit Champions League -und Europa League Erfahrung.

Matthias Pagger erlebte mit dem SC Bruck/Mur einen wechselhaften Herbst. | Foto: Tom Dormann
  • Matthias Pagger erlebte mit dem SC Bruck/Mur einen wechselhaften Herbst.
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Um den dünnen Kader zu stärken, ist eine Kooperation mit dem Zweitligisten Kapfenberger SV angedacht. Man darf gespannt sein, wie die Brucker im Frühjahr auftreten. Das erste Spiel der Rückrunde startet am siebten März auswärts bei der zweiten Mannschaft des Bundesligisten TSV Hartberg.

Kindberg zieht allen davon

Eine Liga darunter in der Oberliga Nord "geigt" eine Mannschaft besonders auf. Der FC Kindberg-Mürzhofen siegte in 13 Spielen zwölfmal und verlor nur einmal gegen den Verfolger aus Sankt Peter am Kammersberg. Die Mannschaft von Trainer René Pitter überwintert mit einem Vorsprung von zehn Punkten auf Platz Eins. René Pitter zur Herbstsaison: „Ich bin unglaublich stolz auf diese Mannschaft und mein Trainerteam. 36 von 39 Punkten – das erreicht man nur, wenn jeder Tag stimmt. Diese Jungs haben sich diese Pause verdient.“

In der Oberliga Nord lachen die Kindberger mit großem Vorsprung von der Spitze. | Foto: Tom Dormann
  • In der Oberliga Nord lachen die Kindberger mit großem Vorsprung von der Spitze.
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Auf Platz Vier in der Oberliga Nord überwintern mit den KSV Amateuren eine Mannschaft, die sich durch defensive Stabilität ausgezeichnet hat. So erhielt man lediglich 16 Gegentore, geizte aber wiederum mit nur 19 erzielten Treffern selber mit dem Toreschießen. "Wir nehmen die positiven Ansätze mit in die anstehende Wintervorbereitungsphase und werden die Zeit nutzen, um weiter an den kleinen Stellschrauben zu drehen,“ so Trainer Matthias Puschl.

Die Mürzzuschlager haben mit einem sechsten Platz zur Winterpause ihre Erwartungen übertroffen. | Foto: ESV Mürzzuschlag
  • Die Mürzzuschlager haben mit einem sechsten Platz zur Winterpause ihre Erwartungen übertroffen.
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Gesellschaft aus dem Bezirk bekamen die Kindberger und Kapfenberger in dieser Saison von den beiden Aufsteigern aus Mürzzuschlag und  Krieglach. Die Mürzer trotzten allen Erwartungen und rangieren zur Halbzeit der Saison auf einem guten sechsten Platz. In der sehr eng beieinander liegenden Tabelle liegen sie nur vier Punkte hinter Platz drei, aber auch nur vier Punkte vor dem Zwölften Irdning.

Hinter eben jenen Irdningern liegt die Krieglacher Mannschaft von Robert Hofbauer auf dem vorletzten Platz, fünf Punkte fehlen auf das rettende Ufer. Die Mannschaft konnte mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause gehen, in der letzten Runde gewann man mit 2:0 gegen den Tabellenfünften aus Zeltweg.

Formschwankungen in der Unterliga Nord A

Wenn man nach einer spannenden Liga sucht, kommt man in der Unterliga Nord A auf seine Kosten: Hier liegen die ersten acht Mannschaften innerhalb von sieben Punkten. Der SC St. Barbara ging diese Saison aufgrund namhafter Neuzugänge als Favorit in die Meisterschaft und konnte sich trotz einiger Patzer wie einem 3:3 gegen Turnau oder einem 2:2 gegen Lok Selzthal hinter dem WSV Liezen auf Platz zwei festsetzen. 

Der SC St. Barbara liegt in der Unterliga Nord A auf Platz zwei. | Foto: Ropatsch
  • Der SC St. Barbara liegt in der Unterliga Nord A auf Platz zwei.
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Auf Platz fünf überwintert der SV Thörl. Nach dem schweren Unwetter im letzten Jahr konnte der Verein zur neuen Saison wieder in seine heimische Anlage zurückkehren und bewies gleich, wie wichtig der Heimvorteil sein kann: Man gewann sechs von sieben Heimspielen und verlor dabei lediglich nur gegen den SC Pernegg.

Auf die Fersen des SV Thörl hat sich der SV Breitenau im zweiten Jahr seiner Ligazugehörigkeit geheftet. Die Truppe rund um Ex-Profi David Harrer bewies sich als defensiv stabile Mannschaft, kassierte in den 13 Spielen doch nur 18 Tore. "Aktuell verteidigt unsere Mannschaft im Verbund sehr, sehr gut und legt so den Grundstein für die Erfolge," so der sportliche Leiter Daniel Gosch.

Die Spiele des SV Turnau (hier gegen Stanz) wurden oftmals zu Torfestivals auf beiden Seiten. | Foto: Ropatsch
  • Die Spiele des SV Turnau (hier gegen Stanz) wurden oftmals zu Torfestivals auf beiden Seiten.
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Der SC Pernegg reiht sich auf Platz acht ein. Für die Pernegger ist es eine Jubiläumssaison, sie feierten ihr 65-jähriges Bestehen. Die Mannschaft von Reinhard Stadler bestach durch ihre Ausgeglichenheit: Sechs Siege, zwei Unentschieden, fünf Niederlagen, Tordifferenz 21:21. Die Pernegger starten gegen den Tabellenletzten aus Trieben in die Rückrunde.

Der Aufsteiger aus Turnau erreichte mit Trainer Dietmar Schöggl den zehnten Tabellenplatz. Wenn die Turnauer spielten fielen meistens viele Tore: 5:2 gegen Selzthal, 3:3 gegen Stanz, 4:3 gegen Gaishorn und 1:4 gegen Liezen um nur einige Ergebnisse zu nennen.

Die junge Truppe des SV Stanz belegt hinter Turnau den elften Platz. Gute Leistungen konnte man nicht oft genug in Punkte ummünzen, zum Ende des Herbstes zeigte man aber mit Siegen in Haus im Ennstal und im Derby gegen Breitenau aufsteigende Form.

Starkes Mariazell und Spannung in der 1. Klasse

In der Gebietsliga Mürz zeigt das Mariazellerland der Konkurrenz, wie man Siege einfährt. Hier führt der UFC Mariazell mit zehn Siegen aus elf Spielen und 45 erzielten Toren gefolgt vom SC Gusswerk die Tabelle an. Im direkten Duell konnten sich die Mariazeller vor fast 350 Zusehern mit 3:0 durchsetzen. Punktegleich mit den Gusswerkern befindet sich Aufsteiger SV Oberaich auf Platz drei. Gegen den Abstieg spielen die Teams von Rapid Kapfenberg und die zweite Mannschaft des TUS Krieglach.

Im Derby gegen Gusswerk konnten sich die Mariazeller mit 3:0 durchsetzen. | Foto: UFC Mariazell
  • Im Derby gegen Gusswerk konnten sich die Mariazeller mit 3:0 durchsetzen.
  • Foto: UFC Mariazell
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In der 1. Klasse Mur/Mürz B liefern sich die Reservemannschaften von Bruck/Mur und St. Marein/Lorenzen ein Kopf-an-Kopf Rennen um den Aufstieg. Beide sind derzeit nur durch einen Punkt getrennt. Die Brucker kassierten erst vier Gegentore, während die Mareiner in neun Spielen 40 Tore erzielten.

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