Murauer Bier
Die Braugerste vor der Haustür

Das Projekt wurde von LR Johann Seitinger, Josef Rieberer (beide Mitte) und Co. in Zeltweg vorgestellt.
  • Das Projekt wurde von LR Johann Seitinger, Josef Rieberer (beide Mitte) und Co. in Zeltweg vorgestellt.
  • Foto: Brauerei Murau
  • hochgeladen von Stefan Verderber

Brauerei Murau setzt mit neuem Projekt weiter auf Regionalität.

MURAU/MURTAL. Ein wichtiger Bestandteil der Rohstoffe für geschmackvolles Bier stellt die Braugerste dar, die für die Brauerei Murau bis jetzt zur Gänze in Niederösterreich angebaut wurde. In Zukunft wird sich das ändern: Zumindest einen Teil der benötigten Braugerste wird die innovative Brauerei künftig aus dem Murtal beziehen können.

Meilenstein

Dieser Meilenstein in puncto Nachhaltigkeit und regionaler Wertschöpfung wurde durch den Saatbauverein Murboden gemeinsam mit der Brauerei Murau gelegt, die in enger Kooperation mit zwölf Landwirten, Lagerhaus, Landwirtschaftskammer und Stamag für einen ökologischen Kreislauf sorgen: So beginnt die Zirkulation mit der Aussaat, Pflege und Ernte durch die Landwirte, welche die Braugerste dem Lagerhaus liefern, das die Fracht wiederum nach etwa zweimonatiger Lagerung zur Malzfabrik transportiert, damit dort die Braugerste zu Malz verarbeitet wird.

Kreislauf

Da bei der Bierherstellung in Murau sogenannte Treber abfallen, die zur Verfütterung an Milchkühe verwendet werden, schließt sich der Kreislauf in der Düngung am Feld der Landwirte.
Ziel des Projekts im Murtal ist es, in fünf Jahren 300 Hektar Braugerste anzubauen. „Mit diesem innovativen Projekt können wertvolle Synergien geschaffen und genutzt werden, die eine nachhaltige Stärkung für die Region und die Brauerei bedeuten“ freut sich Josef Rieberer, geschäftsführender Vorstand der Brauerei Murau.

Vorteile

„Die Vorteile dieser Kooperation liegen auf der Hand: Landwirte werden gestärkt, Transportwege verkürzt, Lieferantenstruktur gesichert, Identität gefestigt und das Geld bleibt in der Region“, erklärt der Obmann des Saatbauvereins Murboden, Karl Grantner. Zur Präsentation am Montag ist extra auch Agrarlandesrat Johann Seitinger angereist: „Die Brauerei Murau ist nicht nur die erste grüne Brauerei Europas, sondern sie setzt mit dem innovativen Braugerstenprojekt ein weiteres starkes Zeichen für mehr Nachhaltigkeit und Regionalität“. Seitinger zeigte sich begeistert, dass in Zukunft noch mehr Zutaten für das Murauer Bier aus der Region kommen.


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