Murtaler kreierte Kultfigur
Der neue Fall von Dorfpolizist Herbert H. ist jetzt online
- Der Murtaler Franz Moser ist als Herbert H. wieder in einem Film zusehen.
- Foto: Moser
- hochgeladen von Julia Gerold
Der Murtaler Franz Moser präsentierte in Gratwein-Straßengel seinen zweiten Film rund um Dorfpolizist Herbert H. Das „Herbiversum“ wächst – und der dritte Film ist bereits in Planung.
MURTAL/GRATWEIN-STRASSENGEL. „Lachen statt Leichen“ lautete das Motto von Franz Mosers Herbert-H.-Projekt. Bereits vergangenes Jahr hat er seinen ersten Film gezeigt. Bei der Premiere des zweiten Films in der Strassengler Halle zeigte sich, dass der Murtaler dieses Versprechen erneut gehalten hat. „Der zweite Fall des Herbert H. – Der Schatz von der Garschitz Keischn“ ist mittlerweile rund 60 Minuten lang und seit dem Premierentag kostenlos auf YouTube zu sehen.
Vom Kurzfilm zum Spielfilm
Was mit einer ungewöhnlichen Filmidee begann, ist inzwischen zu einem eigenen kleinen Universum geworden, das mittlerweile mehrere Filme und Kurzromane umfasst. Neben Dorfpolizist Herbert H. sind auch bekannte Figuren wie Kurtl, Frau Berger und Pfarrer Ägidius im zweiten Film wieder mit dabei.
- Zahlreiche Fans waren bei der Premiere vor Ort.
- Foto: Moser
- hochgeladen von Julia Gerold
Regisseurin und Drehbuchautorin Denise de Buigne und Franz Moser setzen auch im zweiten Fall auf österreichischen Humor, schräge Figuren und steirischen Schmäh. Das Publikum dankte es ihnen mit zahlreichen positiven Reaktionen. „Wenn man wirklich ins Herbiversum eintauchen und jeden Witz dahinter entdecken möchte, muss man sich den Film wahrscheinlich zwei- oder dreimal anschauen“, sagt Franz Moser.
Hier geht es zum Film:
Bücher, Film und schon der nächste Fall
Herbert H. ermittelt mittlerweile nicht nur auf der Leinwand. Kurz vor der Premiere erschien Mosers dritter Kurzroman „Der dritte Fall des Herbert H. – Der Schabbock von Soboth“. Noch heuer soll mit „Der vierte Fall des Herbert H. – Der wilde Jäger von Soboth“ bereits das nächste Buch folgen.
Und auch filmisch geht es weiter. Vor dem Premierenpublikum fragte Moser Regisseurin Denise de Buigne kurzerhand, ob sie mit dem Drehbuch für den dritten Film beginnen wolle. Ihre Zustimmung folgte – damit ist der nächste Fall offiziell in Vorbereitung.
Die Premiere soll 2027 in Mosers Heimatort St. Margarethen bei Knittelfeld stattfinden. Gleichzeitig laufen bereits Gespräche über mögliche Kooperationen und Co-Produktionen. Eines steht damit fest: Herbert H. hat seinen zweiten Fall gelöst – der dritte wartet bereits.
Das könnte dich auch interessieren:
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.