Vom Christkind wünsch ich mir…
Das schreiben NÖs Partei-Chefs auf ihren politischen Wunschzettel
- Was sich die Spitzenpolitikerinnen und -politiker im Land vom Christkind wünschen? Wir haben nachgefragt.
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2025 neigt sich seinem Ende zu. Zeit, um auf Geschafftes zurück zu blicken und daraus die Lehren für das kommende Jahr zu ziehen. Das tun nicht nur wir von MeinBezirk Niederösterreich, sondern auch die politischen Oberhäupter des Landes.
NÖ. Und eines fällt auf: Im Brief ans Christkind steht allen voran eines – die Zukunft. Mit der hat sich heuer nicht nur MeinBezirk intensiv auseinandergesetzt und mit der größten Leserbefragung Niederösterreichs die Meinung zu zentralen Zukunftsthemen erhoben, auch Johanna Mikl-Leitner (ÖVP), Udo Landbauer (FPÖ), Sven Hergovich (SPÖ), Helga Krismer (GRÜNE) und Indra Collini (NEOS) halten mit ihren politischen Wunschzetteln die heißen Eisen ins Feuer, die es 2026 zu schmieden gilt.
- Landeshaupfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP): "In Niederösterreich pflegen wir gerade in der Weihnachtszeit unsere christlich-jüdischen Traditionen und wissen zugleich, dass wir unsere Zukunft selbst gestalten müssen. Mir ist wichtig, dass die Menschen in unserem Land spüren: Auf Niederösterreich ist immer Verlass!"
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Traditionen leben auf
"Unsere Kinder sollen in einem Land aufwachsen, das ihnen die besten Chancen bietet – Werte, Traditionen und Bräuche hochhält", wünscht sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Niederösterreich soll ein Land des Miteinanders sein, bleiben und werden. Ein Wunsch, der ebenso auf dem Christkindl-Brief von LH-Stellvertreter Udo Landbauer stehen könnte. "Wir brauchen Hoffnung und Zuversicht statt dieses Weiter wie bisher."
- LH-Stellvertreter Udo Landbauer (FPÖ): "Ich wünsche mir eine Bundesregierung, die Politik für die eigene Bevölkerung macht und nicht gegen sie. Eine Regierung, die die Teuerung bekämpft, unsere Familien entlastet, der heimischen Wirtschaft neue Kraft gibt und Österreich wieder nach vorne bringt."
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Keine Zeit zum Ausruhen
Die gibt es für SPNÖ-Chef Sven Hergovich. Wichtige Themen gilt es im kommenden Jahr anzupacken – von Energiekosten über leistbares Wohnen bis hin zu kostenloser Kinderbetreuung, "da bleibt keine Zeit für Frühjahrsmüdigkeit bei Schwarz-Blau".
- SPÖ-Landesparteivorsitzender Sven Hergovich: "Mein Wunsch ist, dass im kommenden Jahr alle Parteien konstruktiv und gemeinsam für Niederösterreich arbeiten. Von leistbarer EVN-Energie, über Bauland für Familien bis zur kostenlosen Kinderbetreuung legen wir viele Ideen vor."
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Hoffnung und Mut
- GRÜNE-Landessprecherin Helga Krismer: "Vom Christkind wünsche ich mir heuer nur eines – dass es in unserem Bundesland Niederösterreich kein einziges Kind gibt, das beim Anblick des Christbaums nicht strahlt vor Freude und unter diesem Geschenke findet, die es auspacken kann."
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Während GRÜNE-Chefin Helga Krismer einem besinnlichen Weihnachtsfest und dem Jahreswechsel entgegenblickt und sich vor allem für die Kinder Freude und viele Geschenke unter dem Christbaum erhofft, schreibt die Frontfrau der NEOS, Indra Collini, "Mut" auf den Wunschzettel. "Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass ÖVP und FPÖ im Land in die Gänge kommen und unterstütze gerne tatkräftig bei der Umsetzung."
- NEOS-Landesparteivorsitzende Indra Collini: "Meinen Wunsch kann man nicht mit Geld kaufen: Den Mut der politischen Akteure, alte, verkrustete Strukturen im Land aufzubrechen. Von einer echte Bildungsreform über die Entbürokratisierung der Verwaltung bis hin zu einer Politik, die mit gutem Beispiel vorangeht und bei sich selbst spart."
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