Corona-Fälle in Oberösterreich
4.089 Corona-Infizierte, 413 Neuinfektionen, 1.691 Verstorbene

Das Corona-Virus SARS-CoV-2 bestimmt den Alltag der Österreicher bereits seit Mitte März des vergangenen Jahres.
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  • Das Corona-Virus SARS-CoV-2 bestimmt den Alltag der Österreicher bereits seit Mitte März des vergangenen Jahres.
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Die Corona Zahlen heute: Mit Stand Freitag, 23. April 2021, 8 Uhr, gibt es in Oberösterreich 4.089 "aktive" Fälle bestätigter Corona-Infektionen. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden sind 413 neue Infektionen gemeldet worden. Bisher sind 1.691 Menschen mit einer Corona-Erkrankung verstorben. 239 (-19/24 Stunden) Corona-Kranke werden derzeit in den oö. Spitälern behandelt. 62 (+1) davon befinden sich auf einer Intensivstation.

Achtung: Alle in diesem Beitrag ersichtlichen Daten zu Lage in OÖ werden einmal täglich – immer morgens – aktualisiert. Quelle ist unter anderem das neue Covid19-Dashboard des Landes OÖ.

Öffnungsschritte mit 19. Mai

Endlich dürfte es soweit sein: Aus heutiger Sicht werden am 19. Mai umfangreiche Öffnungsschritte in den Bereichen Gastronomie, Kultur, Tourismus und Sport gesetzt. Der Zugang wird laut Bundeskanzler Sebastian Kurz nur mit einem „Grünen Pass“ erlaubt sein, der bescheinigt, dass man entweder „geimpft, getestet oder genesen“ ist. 

Virusmutationen überwiegen 

In der KW 14 wurde bei allen durchgeführten positiven PCR-Testungen ein Mutationsanteil von 98,7 Prozent festgestellt. (Der Mutationsanteil wird durch die AGES ausgewiesen).

Britisch-Südafrikanische-Mutation:

  • Bezirk Linz-Stadt: 1 bestätigter Fall
  • Bezirk Wels-Stadt: 1 bestätigter Fall

Aktueller Stand Südafrika-Mutation:
Bisher gab es in Oberösterreich 20 Fälle (9 bestätigte und 11 Verdachtsfälle) der Südafrika-Mutation. Keine Veränderung zum Vortag.

Aktuelle Maßnahmen

  • Seit 15. März ist österreichweit Schul- und Jugendsport im Freien möglich.
  • Schulen: In den Volksschulen sind alle Schüler wieder gleichzeitig in den Klassen. Sie werden aber zweimal pro Woche in getestet – mit den weniger unangenehmen Tests, bei denen nur ein Abstrich im Nasenraum genommen wird. In der Unter- und Oberstufe läuft Schichtbetrieb. Teil 1 der Schüler wird am Montag getestet und ist danach bis Dienstag im Unterricht. Teil 2 kommt am Mittwoch in die Schule, wird getestet und bis Donnerstag unterrichtet. In der Folgewoche ist es umgekehrt.
  • Handel, Museen und Tierparks sind geöffnet, Kunden und Besucher müssen jedoch FFP2-Masken tragen. Im Handel wird die Mindestfläche von 10 auf 20 Quadratmeter pro Kunde erhöht.
  • Friseure und andere körpernahe Dienstleister dürfen Kunden empfangen – aber nur, wenn der Kunde einen höchstens 48 Stunden alten Test vorzeigt.
  • Zwei Haushalte mit maximal vier Erwachsenen dürfen sich treffen.
  • Nächtliche Ausgangsbeschränkung von 20 bis 6 Uhr
  • Grenzkontrollen – Test-Regelung für Tagespendler

Testpflicht in Oberösterreichs Spitalsambulanzen

Aufgrund der derzeit konstant hohen Infektionszahlen in Oberösterreich und der in einigen Regionen besonders besorgniserregenden Situation gilt ab 12. April auch in den Spitalsambulanzen aller oberösterreichischen Spitäler bei geplanten Ambulanz-Terminen eine Testpflicht für die Patienten. Mehr dazu finden Sie hier.

In der Bevölkerung außerhalb von Pflegeheimen und Krankenhäusern wurde am 19. Jänner mit der Corona-Schutzimpfung begonnen.
  • In der Bevölkerung außerhalb von Pflegeheimen und Krankenhäusern wurde am 19. Jänner mit der Corona-Schutzimpfung begonnen.
  • Foto: Land OÖ/Grilnberger
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Neues zur Impfung

Impfstatus in Oberösterreich (Stand: 21. April 2021):

Gesamtanzahl der geimpften Personen in OÖ: 292.086
Gesamtanzahl der durchgeführten Impfungen in OÖ: 415.433

  • in Alten- und Pflegeheimen: 22.822
  • in Krankenanstalten: 26.547
  • Ü80 (außerhalb APH): 60.467
  • niedergelassene Ärzte: 2.051
  • Rettungsdienste: 6.678
  • Einrichtungen nach dem Chancengleichheitsgesetz: 6.560
  • Impfstraßen: 66.412
  • Hochrisikopatienten und enge Angehörige: 81.560
  • Bildungseinrichtungen: 18.988
  • 2. Teilimpfung: 123.347

Bis zu 36 Impfstandorte

Die Impfstofflieferungen werden mehr und die Mengen stabiler. Daher arbeitet das Land am Ausbau der öffentlichen Infrastruktur für das Impfen. Bis zu 36 Standorte verteilt auf ganz Oberösterreich sind möglich. In den derzeit bestehenden 18 Impfstandorten wird das Land vom Roten Kreuz unterstützt. Für eine Erweiterung wurde mit der Firma WEMS eine Rahmenvereinbarung abgeschlossen. Damit könnten – je nachdem, wie viele Impfstoffe zur Verfügung stehen – wochenweise flexibel bis zu 18 weitere Impfstraßen in OÖ betrieben und ein entsprechend erhöhter täglicher Durchsatz bei den Impfungen erreicht werden.

Neuer Höchstwert bei Impfungen

Bereits kommende Woche wird das Angebot durch die Firma WEMS um vier Standorte Bad Ischl, Garsten, Engerwitzdorf und Kremsmünster erweitert. Damit wird an 22 öffentlichen Standorten und rund 70 Impfstraßen geimpft. Alleine an diesen Standorten sollen 57.000 Erstimpfung und knapp 5.000 Zweitimpfungen durchgeführt werden. Mit den Zweitimpfungen in den Spitälern sind es insgesamt knapp 65.000 Impfungen in der kommenden Woche. „Das ist der absolut höchste Wert in einer Woche“, sagt Gesundheitsreferentin Christine Haberlander.

Derzeit sind keine Anmeldungen möglich – alle die bereits einen Termin haben werden seit 19. Jänner geimpft.
  • Derzeit sind keine Anmeldungen möglich – alle die bereits einen Termin haben werden seit 19. Jänner geimpft.
  • Foto: Wolfgang Spitzbart
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Noch Potenzial bei 65+

Wie das Land OÖ vermeldet, gibt es noch viele über 65-Jährige in Oberösterreich, die die Möglichkeit zur Impfung noch nicht in Anspruch genommen haben. „Hier haben wir noch Potenzial, daher appelliere ich an alle impfwilligen über 65-Jährigen, sich rasch zu registrieren, dann erhalten sie zeitnah eine Impfeinladung“, sagt LH-Stellvertreterin Christine Haberlander.  In der Gruppe der 65- bis 69 Jährigen liege die Quote aber erst bei knapp 27 Prozent. Zwar seien bis Ende April noch rund 80.000 Impfungen in Impfstraßen oder bei den niedergelassenen Ärzten geplant, was die Quote noch einmal heben werde. Trotzdem sei das Potential noch nicht ausgeschöpft.

160.000 „verfrühte“ Impfdosen

Von einer Million Impfdosen,die BioNTech/Pfizer bis Juni nach Österreich liefern will, sollen 160.000 nach Oberösterreich gehen. Bundeskanzler Kurz erneuert sein Versprechen, wonach bis Ende Juni jeder geimpft sein soll, der es will.

Lieferstopp Johnson & Johnson

Trotz aktuellemLieferstopp des Covid-19-Impf-Herstellers Johnson & Johnsonkönne in Oberösterreich am bisherigen Impfplan festgehalten werden. In Summe waren 8.000 Impfdosen bis Ende April für Oberösterreich avisiert, die zum Teil für die Impfung der über 65-Jährigen vorgesehen waren. Diese Impftermine können aber trotzdem eingehalten werden, so das Land OÖ. Unter den bisher zur Impfung eingeladenen Pädagogen hat indes nur knapp die Hälfte das Angebot angenommen.

SV bestätigt Zugehörigkeit zur Risikogruppe

Der Dachverband der Österreichischen Sozialversicherungen informiert aktuell all jene Versicherten, die wegen möglicher Vorerkrankungen zur Risikogruppe zählen könnten und damit entsprechend des nationalen Impfplans vorrangig geimpft werden. Das Schreiben gilt als Bestätigung, dass der jeweilige Versicherte bei der Impfung vorzureihen ist und bedarf keiner zusätzlichen Bestätigung des Arztes. In Oberösterreich hat sich die Impfung der Hochrisikopatienten im niedergelassenen Bereich sehr gut bewährt und wird auch weiterhin fortgesetzt. Alle Personen, die das Schreiben des Dachverbands erhalten und noch keinen Impftermin haben, sollen sich damit direkt an den Hausarzt oder an ihre Partnerordination wenden. Entsprechend der verfügbaren Impfstoffe wird dieser zur Impfung einladen.

Impfintervall ausgedehnt

Der oö. Impfplan wird aufgrund von neuen Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums zu einem längeren Impfintervall angepasst. Rund 67.000 zusätzliche Menschen erhalten dadurch in den kommenden Wochen rascher eine Grundimmunisierung.

Weiterhin Impfung mit AstraZeneca

Mit der Begründung, der Nutzen sei größer als das Risiko, erneuert die EMA ihre Empfehlung bezüglich des AstraZeneca-Impfstoffes. Unabhängig davon gibt es einen Erlass des Bundes, wonach Ältere und Risikogruppen bei der Impfung unbedingt bevorzugt werden müssen – deshalb müssen beispielsweise die Freiwilligen Feuerwehren jetzt doch länger warten.

Verändert der Corona-Impfstoff unsere DNA?  
Daniel Ramsmayer, Jungmediziner und Biologe aus Enns, klärt im BezirksRundschau-Interview über die gängigsten Impf-Mythen auf und kann in vielerlei Hinsicht beruhigen.

Hier gibt es weitere umfangreiche Infos zur Corona-Schutzimpfung von der Med-Uni Wien.

Aktuell sind 207.435 Personen für Informationen zur Corona-Schutzimpfung registriert (abzüglich jener Personen, die bereits geimpft sind oder einen Impftermin erhalten haben). Eine Registrierung ist auf ooe-impft.at möglich. Die Registrierung ist notwendig um – wenn es so weit ist – ein Impfangebot zu erhalten.

Auch Landeshautpmann Thomas Stelzer hat sich bei den Massentestungen auf das Corona-Virus testen lassen. Das Konzept in kurzer Zeit einen möglichst großen Anteil der Bevölkerung zu testen wurde allerdings vorerst ad acta gelegt. Eine dauerhaft verfügbare Testmöglichkeit für alle Oberösterreicher soll nun etabliert werden.
  • Auch Landeshautpmann Thomas Stelzer hat sich bei den Massentestungen auf das Corona-Virus testen lassen. Das Konzept in kurzer Zeit einen möglichst großen Anteil der Bevölkerung zu testen wurde allerdings vorerst ad acta gelegt. Eine dauerhaft verfügbare Testmöglichkeit für alle Oberösterreicher soll nun etabliert werden.
  • Foto: Land OÖ/Mayrhofer
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Testen, Testen, Testen

Am 21. April wurden in OÖ 52.734 Corona-Tests (ohne Apotheken und Betriebe) durchgeführt:

  • 2.239 PCR-Tests
  • 50.495 Antigen-Tests

Zahlen zu den Antigen-Testungen in den Apotheken sowie den oö. Betrieben werden aufgrund einer Vorgabe des Bundes künftig nur noch einmal wöchentlich am Dienstag kommuniziert.

Seit dem Start des erweiterten Testangebots des Landes OÖ am 25. Jänner, wurden an den mittlerweile 95 Standorten insgesamt 5.435 positive Fälle identifiziert, 2.084.492 Testabstriche wurden genommen (Positiv-Quote: 0,26 Prozent, Stand 22. April, 14 Uhr). Hier gehts zur Anmeldung für die kostenlose Antigentestung.

„Lollipop-Tests“ in Erprobung

Im Auftrag des Landes führen das Linzer Kepler-Universitätsklinikum und das Klinikum Wels-Grieskirchen derzeit einPilotprojekt mit den sogenannten „Lollipop-Tests“ durch. Die Antigentest-Variante, die für alle Altersgruppen zugelassen ist, steht bis Ende April an den Kinderabteilungen der beiden Kliniken am Prüfstand. Wenn das Pilotprojekt einen Nutzen ergibt, könnte schon bald in allen oberösterreichischen Krankenhäusern bei der Aufnahme von Kindern, mit Einverständnis der Eltern, der Lollipop-Test zum Einsatz kommen.

Pilotversuch in Teststraßen

Um die Kapazitäten in den öffentlichen Teststraßen erweitern zu können, soll ein Teil der Besucher denAbstrich mittels „Nasenbohrer“-Test unter Aufsicht selbst abnehmen. Ob diese Variante funktioniert wird vorerst an zwei Standorten in Linz und Wels ausprobiert.

Testbus für Bezirke mit hoher 7-Tage-Inzidenz

Im Rahmen der Land OÖ-Strategie „Rechtzeitig handeln“ wird ab sofort einTestbus in Regionen mit einer erhöhten 7-Tage-Inzidenzgeschickt. Genutzt werden soll das Angebot insbesondere von Personen, die nicht offiziell als Kontakpersonen aufscheinen, aber besorgt sind, dass es durch ungeschützte Kontakte vielleicht zu Ansteckungen gekommen ist.

Für den Bezirk Braunau gelten Präventionsmaßnahmen. Der Bezirk darf von 5. bis 11. April nur mit negativem Testergebnis verlassen werden. Die Präventionsmaßnahmen laufen jedoch, wie geplant, am 11. April aus, heißt es von Seiten des Landes OÖ.


Weitere Corona-Zahlen in Oberösterreich

Die Gesamtzahl aller seit Beginn der Krise positiv getesteten Oberösterreicher beträgt 108.933 – davon abgezogen werden 103.153 Personen, die eine Infektion mit dem Corona-Virus hinter sich haben, sowie 1.691 verstorbene Oberösterreicher. Zahl der Personen in Quarantäne: 10.052.

Die 7-Tage-Inzidenz, das ist die Summer der in sieben Tagen neu gemeldeten Corona-Fälle bezogen auf 100.000 Einwohner, für OÖ liegt derzeit bei 193,7. 

Todesfälle

  • 93-jährige Patientin, wohnhaft im Bezirk Perg, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 21.04. (Barmherzige Brüder Konventhospital Linz)
  • 92-jährige Patientin, wohnhaft im Bezirk Schärding, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 21.04. (Klinikum Schärding)
  • 67-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Steyr-Stadt, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 21.04. (Kepler Universitätsklinikum)
  • 79-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Vöcklabruck, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 22.04. (Salzkammergut Klinikum Bad Ischl-Gmunden-Vöcklabruck, Standort Gmunden)

Nachmeldungen Todesfälle:

  • 76-jährige Patientin, wohnhaft im Bezirk Perg, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 20.04. (Landesklinikum Amstetten)

Hinweis: Bei „Sterbeort unbekannt“ ist der tatsächliche Sterbeort meist zu Hause oder in einem Alten- und Pflegeheim.

Infektionsfälle in den Bezirken & 7-Tage-Inzidenz

Zahl der aktuell positiv auf Covid19 getesteten Personen in den Bezirken und Statutarstädten sowie Zahl der Fälle in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner = 7-Tage-Inzidenz.

  • Linz: 608
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 216,4
  • Steyr: 99
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 162,9
  • Wels: 292
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 345,8
  • Braunau: 361
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 250,1
  • Eferding: 54
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 108,5
  • Freistadt: 158
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 182,5
  • Gmunden: 214
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 142,4
  • Grieskirchen: 144
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 155,7
  • Kirchdorf: 78
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 94,6
  • Linz-Land (inkl. Region Enns): 420
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 187
  • Perg: 161
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 159,5
  • Ried: 233
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 241,5
  • Rohrbach: 69
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 58,4
  • Schärding: 210
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 277
  • Steyr-Land: 116
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 133,4
  • Urfahr-Umgebung: 142
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 103,5
  • Vöcklabruck: 501
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 261,5
  • Wels-Land: 229
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 238,6
Schulen sind aktuell ein Corona-Hotspot.
  • Schulen sind aktuell ein Corona-Hotspot.
  • Foto: Woodapple/Fotolia
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Schwerpunkt-Bezirke mit hoher Inzidenz:

Aufgrund der konstant hohen Corona-Inzidenz darf der Bezirk Braunau ab Ostermontag nur noch mit negativem Test verlassen werden. Die Polizei, unterstützt vom Bundesheer, wird dies in Form von mobilen Schwerpunktüberprüfungen kontrollieren. Gleichzeitig wird das Testangebot durch den Einsatz von zwei eigenen Testbussen für den Bezirk erhöht.Mehr dazu hier.

Identifikation von Mutations-Verdachtsfällen

Die Vorsequenzierung im Labor, zur Identifikation von Verdachtsfällen dauert laut Krisenstab des Landes OÖ rund 60 Minuten – die volle Sequenzierung durch die AGES dauere rund eine Woche – die Methode sei aufwendig und müsse über mehrere Tage vorbereitet werden. Die AGES überprüft mit Hilfe der vollen Sequenzierung, ob sich ein Verdachtsfall bestätigt oder nicht.

Lage in den Krankenhäusern

Durch die Aktivierung der Krisenpläne und Erweiterung der Intensivkapazitäten werden die Oö. Krankenanstalten gemeinsam auch die Herausforderungen der kommenden Wochen bewältigen. In Oberösterreich werden im Moment aufgrund des gegenwärtigen Trends und der AGES Prognoseberechnung innerhalb der Stufe 3 103 Intensivbetten für Covid-19-Patient/innen und 147 ICU Betten für andere Krankheitsbilder betrieben. Zudem stehen auf den Normalstationen 400 Betten für Covid-19-Patienten zur Verfügung.

Corona-Fälle in Alten- und Pflegeheimen

  • Aktuell sind in 30 oberösterreichischen Alten- und Pflegeheimen 28 Mitarbeiter/innen sowie 17 Bewohner/innen positiv auf Covid-19 getestet. (Stand: 21. April 2021).

Corona-Fälle in Schulen

  • Aktuell sind 272 oberösterreichische Schulstandorte von Covid-19 betroffen und 611 Schüler/innen, 55 Lehrer/innen sowie 11 Personen, die dem übrigen schulischen Personal zuzurechnen sind, positiv auf Covid-19 getestet (Stand: 21. April 2021).

Für alle Fragen, die den laufenden Schulbetrieb betreffen hat die Bildungsdirektion eine Hotline eingerichtet: Montag bis Freitag von 7.30 bis 18 Uhr unter +43 732 7071-4131 oder +43 732 7071-4132

Die aufgelisteten Bezirks-Daten werden der Corona-Seite des Landes OÖ entnommen. Die betroffenen Schulen werden per Presseaussendung übermittelt.

Österreichweite Lage

Österreichweit liegt die Zahl der positiv getesteten, aktiven Fälle laut Gesundheitsministerium mit Stand 21. April 2021 bei 42.802 Personen, die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 184,9.

2.092 Menschen sind derzeit in Spitalsbehandlung, davon 561 auf einer Intensivstation. Die Zahl der Corona-Todesfälle laut Definition des Epidemiologischen Meldesystems (EMS): 9.749. Bei insgesamt 596.434 Personen in Österreich ist bisher eine Infektion mit dem Corona-Virus festgestellt worden. 29.335.166 Testungen wurden bislang durchgeführt. Seit 13. Jänner wird hier die Summe aus PCR- und Antigen-Tests angegeben.

Bereits mehr als eine Million Corona-Tests wurden österreichweit durchgeführt.
  • Bereits mehr als eine Million Corona-Tests wurden österreichweit durchgeführt.
  • Foto: Werner Kerschbaummayr/fotokerschi.at
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Infos zu Testungen und Gesundheitsnummer 1450

Fühlt sich jemand krank und hat die typischen Symptome, soll die Gesundheitsberatung unter 1450 kontaktiert werden. Die Mitarbeiter/innen der telefonischen Gesundheitsberatung 1450 geben individuelle, auf den Anrufer abgestimmte Auskünfte und Empfehlungen. Derzeit stehen bis zu 10 Drive-Ins ausschließlich zur behördlich angeordneten Probenabnahme zur Verfügung. Es gibt pro Bezirk ein mobiles Team. Für alle anderen Fragen, die nicht konkret den Gesundheitszustand betreffen, bietet die AGES umfassende Informationen unter anderem auf ihrer Homepage www.ages.at an.

Auf der Homepage des Landes Oberösterreich finden Sie einen Überblick über sämtliche Hotlines und Informationsstellen.

Kontaktpersonen: Wer muss in Quarantäne?

Für eine einheitliche Vorgehensweise im Kontaktpersonenmanagement hat der Bund klare Richtlinien vorgegeben: So werden Kontaktpersonen in zwei Kategorien eingeteilt.

  • Zur ersten Kategorie zählen diejenigen, die aufgrund von Dauer und Nähe des Kontaktes zu einer an Covid-19 erkrankten Person ein hohes Infektionsrisiko aufweisen. Sie müssen sich für in 10-tägige Heimquarantäne begeben – auch wenn keine Symptome bestehen.
  • Zur zweiten Kategorie zählen Kontakte mit niedrigem Infektionsrisiko. Diese sind angewiesen, ihren Gesundheitszustand im Auge zu behalten und sich bei Symptomen zu melden. Wie der Krisenstab des Landes OÖ festhält, gilt dabei grundsätzlich die Einschätzung der individuellen Situation des Geschehens durch die zuständige Gesundheitsbehörde.

Eine behördlich angeordnete zehntägige Quarantäne ist bei Kontaktpersonen der Kategorie eins laut Bundesvorgaben unumgänglich. Durch einen negativen Covid-19-Test wird sie nicht aufgehoben – denn auch dann könnte die Person infiziert sein und ein Ausbruch der Krankheit zeitverzögert eintreten.Bei Verdacht auf Infektion durch eine Corona-Mutation gibt es andere Regeln bei Quarantäne und Kontaktpersonenmanagement.

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