Nationalratswahl 2024
Diese Wahlergebnisse fallen im Pinzgau auf
- Das fällt bei den Ergebnissen bei der Nationalratswahl 2024 im Pinzgau auf.
- Foto: Martin Schöndorfer, 2024
- hochgeladen von Martin Schöndorfer
Die letzte Wahl im heurigen Superwahljahr ist so gut wie vorbei, und im Pinzgau konnte die ÖVP im vorläufigen Wahlergebnis die Mehrheit der Stimmen sichern. Im Pinzgau gibt es jedoch einige Ergebnisse, die auffallen.
PINZGAU. Die FPÖ konnte in jeder Pinzgauer Gemeinde Wähler für sich gewinnen. Die meisten Wähler konnten sie in Krimml für sich stimmen. Im Gegensatz zur Nationalratswahl 2019 konnten sie heuer in Krimml ein Plus von 24,3 Prozent erzielen und somit dort 37,0 Prozent erreichen. Trotz der starken Zunahme an Wählerstimmen konnte die FPÖ nur in acht Gemeinden für sich entscheiden.
Auffällt dabei aber auf jeden Fall, dass in den Städten Saalfelden und in Mittersill mehrheitlich für die FPÖ gewählt wurde. In beiden Gemeinden konnte zuvor bei der Wahl 2019 die ÖVP die meisten Stimmen sichern. Außerdem gibt es einen blauen Klecks im Oberpinzgau: Die Nachbargemeinden Mittersill, Stuhlfelden, Uttendorf und Niedernsill wählten für die FPÖ.
- So hat der Pinzgau gewählt.
- Foto: Land Salzburg/Grafik
- hochgeladen von Carmen Kurcz
Keine SPÖ-Mehrheit im Pinzgau, Neos nicht über 10 Prozent
Im Pinzgau konnte keine Gemeinde mit einer SPÖ-Mehrheit aus der Wahl hervorgehen. In den meisten Gemeinden erreichte die Partei meist nur den dritten Platz. In Kaprun konnte die SPÖ aber zumindest Platz Zwei einnehmen. Kaprun ist damit aber auch die einzige Gemeinde.
Die Neos schafften es zudem auch in keiner Gemeinde über 10 Prozent. In Saalbach-Hinterglemm konnten die Neos 10 Prozent der Stimmen erreichen. Die meisten Stimmen konnten die Neos zudem in Kaprun mit 9 Prozent, in Maria Alm mit 9,7 Prozent und in Maishofen mit 9,8 Prozent erreichen.
Grüne erreichten die meisten Stimmen in Saalfelden, Wahlbeteiligung leicht gestiegen
Ebenfalls fällt auf, dass die Grünen in Saalfelden die meisten Stimmen erreichen konnten. 8 Prozent der Wählerschaft waren für die Partei in Saalfelden. Damit verzeichneten sie ein Plus von 2,4 Prozent gegenüber 2019.
Kaum erwähnenswert ist der Anstieg der Wahlbeteiligung im Pinzgau. Ein Plus von einem Prozent konnte verzeichnet werden. Somit gingen 77,6 Prozent der Wahlberechtigten am heutigen 29. September wählen. 1,2 Prozent gaben jedoch eine ungültige Stimme ab.
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