Klima- und Energieprogramm NÖ
353 Maßnahmen für klimaneutrale Zukunft

Niederösterreich soll bis zum Jahr 2030 klimaneutral sein. Um dieses Ziel zu erreichen wurden Maßnahmen bis 2025 präsentiert.
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Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und LHStv. Stephan Pernkopf haben am Dienstag, 19. Jänner 2021, die Energie- und Klimaziele für Niederösterreich bis zum Jahr 2025 vorgestellt. 

NIEDERÖSTERREICH (red.) Fossile Brennstoffe und PKWs mit Verbrennungsmotoren sollen in Niederösterreich bald der Vergangenheit angehören, um eine klimafreundliche Zukunft zu garantieren. Eine erste Etappe auf diesem Weg ist bis zum Jahr 2025 zu absolvieren. Welche Maßnahmen zur Erreichung gesetzt werden, hat Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit Stellvertreter Stephan Pernkopf präsentiert. 

Maßnahmen bis 2025

Das Klima- und Energieprogramm für die Umsetzungsperiode 2021 bis 2025 bündelt 353 blau-gelbe Energie-Maßnahmen. Es ist das erste von zwei Programmen zur Erreichung der Ziele bis 2030. „

Mit Hilfe von Innovationen, Förderungen, nachhaltiger Beschaffung, gesetzlichen Vorgaben und Bewusstseinsbildung setzen wir neue Maßstäbe zum Schutz unseres Klimas“, betonte die Landeshauptfrau.

Einige der Maßnahmen sind: 

  • Gesamte Landesverwaltung bis zum Jahr 2035 klimaneutral zu machen 
  • Ölfreie Beheizung aller Landesgebäude
  • Gasheizungen ersetzen durch erneuerbare Nahwärme 
  • Beschattungs- und Begrünungsmaßnahmen für ein angenehmes Klima im Sommer
  • ab 2022 soll der Landesfuhrpark aus emissionsfreien Fahrzeugen bestehen 
  • bis 2027 keine Verbrennungsmotoren mehr 
  • Ausbau der e-Ladeinfrastruktur
  • Investition in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs - 25% Bahnausbau, 30% in Ausbau von Buslinien
  • Unterstützung von Gemeinden bei Errichtung von Radwegen 
  • Schaffung von 10.000 neuen "Green Jobs" 

Den gesamten Fahrplan bis 2030 mit all seinen 353 Punkten gibt's hier zum Nachlesen.

„Niederösterreich ist beim Klimabündnis mit aktuell 427 Mitgliedsgemeinden Europameister. Seit 2015 deckt Niederösterreich seinen Strombedarf zu 100 Prozent durch erneuerbare Energie ab. 2019 folgte das Ölheizungsverbot im Neubau; auch hier ist Niederösterreich Vorreiter und setzte als erstes Bundesland diesen Schritt. Das letzte Kohlekraftwerk Niederösterreichs in Dürnrohr ist ebenfalls 2019 geschlossen worden. Vor zwei Jahren haben wir auch die 1. NÖ Jugendklimakonferenz gestartet und im Vorjahr mit dem Sonnenkraftwerk Niederösterreich das größte Photovoltaik-Bürgerbeteiligungsprojekt Europas ins Leben gerufen.“

Mobilitäts- und Energiewende

„Mit einer klimaneutralen Landesverwaltung und Vorzeigeprojekten in den Gemeinden wollen wir Vorbild im Land und in den Gemeinden sein“, betonte LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

Die Mobilitätswende soll durch den Ausbau des öffentlichen Verkehrs und durch neue Radwege im ganzen Land geschafft werden. Darüber hinaus soll die Energiewende durch den Ausbau erneuerbarer Energie beschleunigt und wo es geht Energie eingespart werden.

„Was wir für unsere Energiewende allerdings brauchen, ist das Erneuerbaren Ausbau Gesetz des Bundes, das die Fördermodalitäten für Wind, Wasser, Sonnenkraft und Biomasse regelt“, so Pernkopf, der zuversichtlich ist, dass Mitte Februar die entsprechenden Beschlüsse gefasst werden.

„Die rasche Umsetzung des Erneuerbaren Ausbau Gesetz werde laut Pernkopf sofort Investitionen von 550 Millionen Euro und sauberen Strom für 425.000 Haushalte in Niederösterreich bringen. Das wäre auch ein enormer Schub für die heimische Wirtschaft und Green Jobs.“

Nähere Informationen zum Projekt "Raus aus dem Öl" findest du unter www.enu.at/raus-aus-dem-oel

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