Lebensraum Mur: Jetzt wird es mit der Gestaltung ernst

So soll die neue Mur-Promenade im Bereich der Innenstadt aussehen.
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  • So soll die neue Mur-Promenade im Bereich der Innenstadt aussehen.
  • Foto: Stadt Graz/Lebensraum Mur
  • hochgeladen von Roland Reischl

Die WOCHE war ja in der Entstehungsgeschichte der Motor, gemeinsam mit der Stadt Graz haben wir die Grazerinnen und Grazer aufgefordert, uns ihre Ideen zum Lebensraum Mur zu übermitteln. Alle diese Ideen sind in die Planungen des Projektteams eingeflossen – das Ergebnis, das Bürgermeister Siegfried Nagl und sein Vize Mario Eustacchio nun präsentierten, kann sich wahrlich sehen lassen.

Grazerinnen und Grazer ans Wasser!

Allem voran stünde der ökologische Ausgleich, so die beiden Politiker. Demnach wird das rechte Murufer so natürlich belassen wie möglich, am linken Murufer sind diverse neue Nutzungen vorgesehen. Den wohl größten Neuigkeitswert hat dabei die Schifffahrt: Die künftig wesentlich geringere Fließgeschwindigkeit der Mur ermöglicht Ausflugsfahrten
zwischen der Erzherzog-Johann-Brücke und dem Staubauwerk. Fünf Anlegestellen werden errichtet, vom Kunsthaus über den Marburger Kai, den Augarten und Grünanger bis hin zum Kraftwerkspark in der Pichlergasse.

Spannend auch der "Stadtbalkon": Um den zentralen Speicherkanal zu betreiben müssen Wartungs- und Entlüftungsbauten errichtet werden – einer davon südlich der Radetzkybrücke. Das technische Bauwerk wird in die Ufergestaltung miteinbezogen und zum „Stadtbalkon“ ausgebaut. Mögliche Nutzungen durch Gastronomie, Stand-up-Paddelverleih, Eiskiosk usw. sowie Hangnischen für ein WC sind vorgesehen. Zusätzlich werden die Radwege wieder adaptiert und miteinander verbunden sowie die Innenstadtpromenade neu (näher am Fluss) errichtet.

Lebensraum Mur: Platz für Menschen

Damit noch lange nicht genug:  Auf Höhe Angergasse soll der Stützpunkt für Wasserrettung und Feuerwehr entstehen, Grünanger bekommt eine Seichtwasserzone mit Sonnendecks, Rastplätzen und direktem Zugang zur Mur. Der Puchsteg wird neu (und fahhradfreundlicher), direkt beim Kraftwerkspark entsteht ein Wassersport-Areal.
Soweit die Planungen, die Finanzierungen der einzelnen Projekte sind teilweise Teil des Kraftwerksbau wie etwa der ökologische Ausgleich, teils sind sie über das Budget "Murmasterplan" gedeckt", einzelne Ideen benötigen noch weitere Finanzierungsschritte.

Autor:

Roland Reischl aus Graz

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