Eine Währung bringt Stabilität und Sicherheit

Seit über 15 Jahren Teil unserer Geldbörsen: Der Euro hat sich längst zu einer Weltwährung entwickelt.
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  • hochgeladen von Andrea Sittinger

Seit 1. Jänner 2002 ist Österreich Teil der gemeinsamen Währungsunion, sprich die Österreicher zahlen mit Euro – und das mit zunehmend steigender Zufriedenheit (siehe dazu auch Interview links).
Der Euro hat sich trotz der großen Herausforderungen in den vergangenen Jahren als starke Währung erwiesen. Die Wirtschafts- und Finanzkrise der vergangenen Jahre hat eine Reihe von Fehlentwicklungen aufgezeigt, die tiefgreifende Reformen in der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) insgesamt, aber auch in den besonders betroffenen Ländern des Euroraums notwendig machten. So wurden auf EU-Ebene Maßnahmen ergriffen, um die wirtschaftspolitische Koordination und die öffentlichen Finanzen zu stärken und das europäische Bankensystem zu stabilisieren.
Mittlerweile ist der Euro aufgrund der wirtschaftlichen Stärke der Euro-Länder eine anerkannte Weltwährung und hat den rund 340 Millionen Menschen in den 19 Ländern des Euroraums viele Vorteile gebracht. Exportorientierte Länder wie Österreich profitieren besonders von der gemeinsamen Währung.

Der Euro als „Teuro“?

Nicht verstummen will indes die Kritik beziehungsweise das Gefühl, dass mit dem Euro alles teurer geworden sei. Doch wenn die Waren des täglichen Bedarfs teurer werden, liegt mitunter die gefühlte Inflation über der tatsächlich gemessenen.
Auch der Vergleich der heutigen Euro-Preise mit seinerzeitigen Schilling-Preisen ist nicht aussagekräftig, da auch das Schilling-Preisniveau aufgrund der Inflation heute erheblich höher wäre als damals.

Der Euro und seine Vorteile

Bei Reisen in der Eurozone liegt der Nutzen der gemeinsamen Währung auf der Hand: Die ungünstigen Wechselkurse entfallen, die Preise sind transparenter, mit der Bankomat-Karte aus Österreich kann man in jedem Euro-Land Bargeld zu den gleichen Konditionen wie im Inland beheben.
Das Zinsniveau bei Krediten ist niedrig. Historisch gesehen waren die Zinsen in der Zweiten Republik noch nie über einen längeren Zeitraum so niedrig wie seit der Einführung des Euro. Unternehmen profitieren ebenso enorm: Sie ersparen sich durch den Binnenmarkt erhebliche Kosten für die Absicherung gegen Wechselkursrisiken bei Exporten. Seit der Einführung des Euro erhöhten sich die Exporte von Gütern und Dienstleistungen von rund 40 Prozent auf rund 53 Prozent des österreichischen Bruttoinlandsprodukts.

Das bringt die EU
Von der EU fließen auch jährlich Euro-Millionen in die Steiermark. So stellt die Europäische Kommission finanzielle Mittel aus dem EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) zur Förderung von Wachstum und Beschäftigung zur Verfügung.
Weitere Informationen dazu:
- www.efre.gv.at
- Wirtschaftsreferat Land Steiermark
- EU-Förderung leicht gemacht
- www.sfg.at

Noch mehr Informationen zum Euro gibt es im Interview mit Claudia Macheiner, der Direktorin der Zweiganstalt Süd der Österreichischen Nationalbank.

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