Vernetzung
AT Styria unterstützt Wirtschaftlichkeit mit zwei Tools
- Vernetzen und stärken die steirische Wirtschaft: Helmut Röck (Geschäftsführer AT Styria), Herbert Ritter (Vorsitzender AT Styria) und Oliver Bernecker (Chief Executive Officer, Know Center) (v.l.)
- Foto: AT Styria
- hochgeladen von Andreas Strick
Die AT Styria sorgt seit 2016 als Plattform für die wirtschaftliche Weiterentwicklung der Steiermark. Derzeit wird mit "Jobfinder" ein neues Tool angeboten, welches die Vernetzung von Betrieben und Arbeitskräften vereinfachen soll.
STEIERMARK/GRAZ. Seit ihrer Gründung 2016 ist die AT Styria – ARGE Plattform Automatisierungstechnik der Wirtschaftskammer Steiermark als Plattform zur Weiterentwicklung der Steiermark als Wirtschaftsland gedacht. Jetzt setzt diese Plattform darauf, junge Menschen für zukunftsweisende Jobs zu begeistern. Hierfür wird mit "Jobfinder" ein neues Tool angeboten, welches es Unternehmen ermöglicht, sämtliche jobrelevanten Daten und Suchparamenter selbst online zu stellen und unterstützt von KI anzubieten. Derzeit sind bereits rund 900 Jobs laufend verfügbar.
- Künstliche Intelligenz wird in der Wirtschaft immer wichtiger. Neue Tools helfen bei der Vernetzung und Erzeugung von Synergien.
- Foto: Prostock-studio (YAYMicro)/PantherMedia
- hochgeladen von Cornelia Karrer
Zusätzlich steht auch der AT Styria "Kompetenzatlas 2.0" als Tool bereit, der in der über 2.600 Kompetenzen und Fähigkeiten strukturiert abbildet und immer wieder neue Kooperationen ermöglicht. Beratend zur Seite stand in beiden Projekten das Know Center, welches sich als führendes europäisches Innovations- und Spitzenforschungszentrum für vertrauenswürdige KI und Data Science etabliert hat. i
Förderung
Auch gezielte Förderungsprogramme gehören zum Aufgabenbereich der AT Styria. Dabei geht es um Unterstützung, Infrastruktur und Netzwerkmöglichkeiten für Technologieunternehmen und Start-ups. Unter anderem massiv unterstützt wurde das FFG-Qualifizierungsnetzwerk "Compelev", welches 125 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 22 Unternehmen ein zweijähriges Qualifizierungsprogramm zu Themen wie Smart Factory und Cyber Security.
Zahlen & Faktoren
Lehrberufe der Automatisierungstechnik-Branche: plus 6 Prozent mehr als 2022
- Mechatronik: 463 (+6)
- Elektrotechnik & Elektronik: 211 (+40)
- Metalltechnik: 1286 (+72)
- 1.960 Lehrlinge in der Steiermark 2023 (+118)
Rund 7 Prozent aller Beschäftigten in der steirischen Wirtschaft arbeiten bei Mitgliedsbetrieben der AT STYRIA, die über knapp 140 Mitglieder (102 Unternehmen, 23 Forschungs- und Bildungseinrichtungen und 7 Verbände und Institutionen) verfügt. Für die Steiermark ergibt sich geschätzt für 2023 ein Wert für die abgesetzte Produktion
in der metalltechnischen Industrie von 6,8 Milliarden Euro.
Zuordnung der Mitglieder (Stand Jänner 2024):
- 40 Prozent Gewerbe und Handwerk
- 36 Prozent Information und Consulting
- 24 Prozent Industrie
Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiteranzahl:
- mehr als 251: 21 Betriebe
- 101 bis 250: 14 Betriebe
- 11 bis 100: 42 Betriebe
- 1 bis 10: 25 Betriebe
Erfolgsstorys aus dem Netzwerk:
- Dewetron GmbH hat bereits mehr als 25.000 Messsysteme mit über 400.000 Messkanälen weltweit ausgeliefert hat
- LeftshiftOne GmbH hat ein „steirisches ChatGPT“ entwickelt
- AVL hat im Jahr 2023 über 200 Patente angemeldet
- BT Anlagenbau in Ludersdorf (Gleisdorf) verzeichnete zum Jahresende 2023 trotz schwieriger wirtschaftlicher Situation einen Auftragshöchststand, weshalb sie zusätzliche Arbeitskräfte benötigten.
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