Gute Sache
"Friends of Salvatorians" helfen seit einem Jahr zu helfen
- Pater Josef Wilfing mit den Studierenden.
- Foto: "Friends of Salvation"
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Seit einem Jahr ist nun der Verein „Friends of Salvatorians“ im Bezirk aktiv. 44 Mitglieder unterstützen die Wissensvermittlung auf den Philippinen an junge Menschen, damit sie in ihren Ländern Mitmenschen ein besseres Leben ermöglichen können. Das Jubiläum zelebrierte man in Straden.
SÜDOSTSTEIERMARK/STRADEN. Begegnungen mit Jugendlichen sowie Studentinnen und Studenten auf den Philippinen haben den Stein ins Rollen gebracht bzw. waren Basis dafür, dass im Vorjahr der Startgottesdienst für den Verein „Friends of Salvatorians“ in Straden gefeiert wurde. Mittlerweile feierte der Verein rund um Gründerin Maria Pieberl-Hatz das Einjahresjubiläum mit einer Messe in Straden und zählt 44 unterstützende Mitglieder in seinen Reihen.
Hintergrundinfo: Mit der Gründung verfolgte man das Ziel, Jugendliche in ärmeren Regionen zu fördern, damit sie eine Ausbildung absolvieren können, um dann in ihrer Heimat ein hervorragendes Schulsystem für Burschen und Mädchen aufzubauen. Durch die Gelder des Vereins können junge Menschen zu Hause bleiben und dort ihre Talente einsetzen. Sie tragen also dazu bei, dass niemand flüchten muss.
Jene länderübergreifende Freundschaft hat sich eben auf Basis des Ordens der „Salvatorianer“ gebildet. Die Gemeinschaft sichert, dass das Geld bei den Betroffenen ankommt und steht für Bildung. Mit dem Abschluss eines Philosophie-Studiums auf den Philippinen erhalten Studentinnen und Studenten auch die Qualifikation als Lehrerinnen und Lehrer oder Büroassistenten zu arbeiten.
"Wir lernen alle voneinander und sind miteinander unterwegs – 'Hand in Hand' für eine bessere Welt."
Maria Pieberl-Hatz, Vereinsgründerin
- Maria Pieberl-Hatz hat den Verein im Bezirk gegründet.
- Foto: Gerd Neuhold
- hochgeladen von Markus Kopcsandi
Die Studentinnen und Studenten kommen laut Pieberl-Hatz, sie ist Seelsogerin im Bezirk, aus Sri Lanka, Vietnam, China und den Philippinen – auch eine große Gruppe aus Osttimor und Indonesien ist mit dabei.
In ihrer Ausbildung wird viel Praxis in der Jugendarbeit gesammelt. Kinder und Jugendliche rund um das Seminar in Talon, wo Pater Josef Wilfing wirkt, kommen nämlich donnerstags zum Rosenkranz. Dann feiern sie gemeinsam die Messe mit den Studierenden. Danach gibt es eine Katechese und ein Spielprogramm. Samstags steht auch ein Kinder- und Jugendprogramm am Plan.
T-Shirt gegen Spott
Aktuell ist man auf der Suche nach Sponsoren für ihre T-Shirts, wovon ein Stück sechs Euro kostet. "Ich fragte mich: 'Warum denn immer ein T-Shirt? Die landen doch in der Ecke'", so Maria Pieberl-Hatz. Die Antwort darauf: "Viele Kinder wagen sich nicht in die Gruppe zu kommen, weil sie kein ganzes Kleidungsstück haben. Wenn sie eine Uniform, also dieses T-Shirt haben, dann sind alle gleich und keiner wird verspottet."
"Es gibt zu jedem Land so viele Geschichten, die unter die Haut gehen. In Sri Lanka verzichtet man auf eine Mahlzeit, weil das Geld nicht reicht für drei Mal Reis am Tag."
Maria Pieberl Hatz
Pieberl-Hatz, sie war drei Mal auf den Philippen zu Gast, hat viele Lebensgeschichen kennengelernt. Etwa von Antonia im Vietnam, der den Verein im Juni 2022 besucht hat. "Er berichtet, dass er froh ist, in einem Orden zu leben, weil da habe er genug zu essen. Er wird 2026 sein Studium abschließen und zum Priester geweiht. Sein großes Ziel ist, sich für die Not der Kinder und Familien in seinem Land einzusetzen."
- Die Jubiläumsfeier in Straden wurde unter anderem gemeinsam mit Pfarrer Johannes Lang zelebriert (3.v.r.).
- Foto: Rupert Tamisch
- hochgeladen von Markus Kopcsandi
Es kann übrigens jede oder jeder dem Verein „Friends of Salvatorians“ beitreten. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt zehn Euro bzw. und jede Spende ist willkommen. Die Kontonummer lautet AT14 3831 2000 0018 5066.
Für Herbst wird ein Benefizkonzert angedacht. "Wir freuen uns, dass wir in der Pfarre Straden eine Heimat gefunden haben, wo wir von allen Seiten Unterstützung erfahren dürfen. Ein besonderer Dank gilt da dem Pfarrer Johannes Lang und den Pfarrgemeinderats-Vorsitzenden Karl Lenz. Ebenso genießen wir das Wohlwollen der Gemeinde Straden unter der Leitung des Bürgermeisters Gerhard Konrad", betont Pieberl-Hatz.
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