Russisches Roulette auf unseren Straßen

Markus Kopcsandi

Laut Statistik Austria hat es in der Südoststeiermark im ersten Halbjahr 170 Mal gekracht bzw. wurden bei diesen Unfällen auch Menschen verletzt. Im Steiermarkvergleich liegen wir ex aequo mit Weiz auf Rang drei. Mich persönlich wundert es, dass es nicht öfter "tuscht". Speziell die Überholmanöver mancher Verkehrsteilnehmer sind mehr als "kriminell". Auf Verdacht und sicher nicht auf Sicht wird auf gut Glück z.B. vor unübersichtlichen Kurven überholt. Was sich auf den Straßen abspielt, gleicht ab und zu einem russischen Roulette. Das Irrsinnige daran ist allerdings, dass die "Wahnsinnsmanöver" auch Opfer fordern, die sich an die Regeln und an ein gesundes Augenmaß halten. Scheinbar gilt im Straßenverkehr: Die Deppen sind die, die Rücksicht nehmen – und leider gleichzeitig auch die Angehörigen von unschuldig Verunfallten, die dann auch den Scherben aufhaben. Nur gut, dass der heilige Christopherus sehr oft auf uns aufzupassen scheint. An ihn glaube ich jedenfalls mittlerweile mehr als an den Vertrauensgrundsatz.

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