30.10.2017, 11:01 Uhr

Die Gewohnheit ist beim Klimawandel kein guter Berater

Markus Kopcsandi (Foto: KK)

Es ist so eine Sache mit dem Klimawandel. Vielleicht ist es eine Fehleinschätzung meinerseits, aber mir scheint, dass das Thema kaum jemanden so wirklich juckt.

Das Vulkanland und drei südoststeirische Gemeinden begegnen der Thematik in Form von Klimawandel-Symposien. Man ist davon überzeugt, dass man das Klima mit kleinräumigen Lösungen beeinflussen kann. Daran glaube auch ich. Mit Lösungen kann man schon im eigenen Haushalt beginnen.
Das Plastiksackerl verschwindet in meinen vier Wänden zunehmend von der Bildfläche. Mit dem Stoffsackerl einkaufen zu gehen, fühlte sich zugegeben anfangs noch ziemlich öko an, ist aber mittlerweile angenehmer Alltag. Auch frisch zu kaufen statt abgepackt bedingt eine Gewöhnungsphase. Am längsten braucht die Einsicht, dass man zum Leben eigentlich nur die Hälfte von dem, was man regelmäßig konsumiert, auch wirklich braucht. Klingt siebengescheit für Sie? So dachte ich vor einem Jahr auch noch. Oft dauert's eben länger, Dinge zu tun, die einem selbst guttun.
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