invasive Neophyten

Beiträge zum Thema invasive Neophyten

Teilnehmende und Vortragende der Neophytenschulung in Deutsch-Wagram. | Foto: LEADER Region Marchfeld
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Gemeinsam gegen invasive Pflanzen im Marchfeld
Wenn Götterbaum & Co. auf dem Vormarsch sind

Rund 25 Teilnehmende informierten sich bei einer Schulung der LEADER Region Marchfeld über Erkennung, Bekämpfung und fachgerechten Umgang mit invasiven Neophyten. MARCHFELD. Sie wachsen schnell, verdrängen heimische Pflanzen und sind oft nur schwer wieder loszuwerden: Invasive Neophyten werden auch für die Gemeinden im Marchfeld zunehmend zum Problem. Rund 25 Bauhofmitarbeitende, Gemeindevertreter und Forstverantwortliche holten sich bei einer Schulung der LEADER Region Marchfeld Tipps, wie...

Bodensee ist Gefahr
Durch invasive Arten wie die Quaggamuschel

Die Regierungsspitzen und -vertretungen der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) haben sich in Horgen zu ihrem jährlichen Strategiegespräch getroffen. Im Mittelpunkt stand der Schutz des Bodensees vor der weiteren Einschleppung und Verbreitung invasiver Arten. Die IBK beauftragte die Internationale Schifffahrtskommission für den Bodensee (ISKB) und die IBK-Kommission Umwelt, die nächsten Schritte für eine mögliche Schiffsmelde- und -reinigungspflicht im Einzugsgebiet des Bodensees...

  • Vorarlberg
  • Bregenz
  • Isabelle Cerha
Der Wochenmarkt in Hollabrunn stand ganz im Zeichen des Pflanzentauschs. | Foto: Klar Göllersbach
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Pflanzentausch in Hollabrunn
Nachhaltige Vielfalt am Wochenmarkt

Beim Pflanzentausch stand der Wochenmarkt ganz im Zeichen des nachhaltigen Gärtnerns. Zahlreiche Gartenfreundinnen und -freunde tauschten überzählige Stauden, Samen und Setzlinge, teilten Erfahrungen und informierten sich über ökologische Themen. HOLLABRUNN. Im Mittelpunkt standen heimische, trockenheitsverträgliche Pflanzen, die sich gut an das lokale Klima anpassen und wertvolle Lebensräume für Insekten und andere Tiere schaffen. Begleitend lagen Informationsmaterialien zu naturnahem Gärtnern...

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Raphael Narrath, Landesleiter der Berg- und Naturwacht beim Entfernen der invasiven Kermesbeere. | Foto: Regionalmanagement Südweststeiermark
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Invasive Neophyten
Sie sind schön anzusehen - aber gefährlich!

Für viele klingt es harmlos, wenn von Pflanzen die Rede ist. Doch bei „invasiven Neophyten“ handelt es sich um Arten, die der Mensch in neue Gebiete gebracht hat und die sich nun rasant ausbreiten – auf Kosten heimischer Arten. Nicht alle fremden Pflanzen sind ein Problem: Dazu zählen Mais, Kartoffeln oder Kürbis, sie prägen heute unsere Kultur und Küche. Doch es gibt Arten, die durch ihre Aggressivität unsere Ökosysteme bedrohen. Viele Insekten sind auf ganz bestimmte Pflanzen angewiesen. Die...

Das Team rund um Florian Ladenstein aus Gablitz im Kampf gegen die invasiven nicht-heimischen Pflanzenarten, den Neophyten. | Foto: Florian Ladenstein
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Naturschutzaktion in Gablitz
Im Einsatz gegen die invasiven Neophyten

Das Team der Naturschutzaktionen in Gablitz schlüpfte noch einmal in die Gummistiefel vor der Winterpause. Dieses Mal gingen sie gegen die invasiven Pflanzenarten vor, die nicht heimisch sind und dem Ökosystem schaden. GABLITZ. Über hunderte von Jahren konnten sie in Europa Wurzeln setzen: die invasiven Neophyten (übersetzt "Neu-Pflanzen"). Deren Samen wurden von anderen Kontinenten eingeschleppt und fanden bei uns optimale Bedingungen, um sich auszubreiten. Nur wenige Neophyten sind...

Der Staudenknöterich hat sich auch in Liesing beim Aquädukt ausgebreitet. | Foto: Lisa Kammann/MeinBezirk
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Am Liesingbach
Gegen den Staudenknöterich ist kein Kraut gewachsen

Der invasive Staudenknöterich macht sich am Liesingbach breit. Die MA 45 – Gewässer ist im Einsatz, damit die Verbreitung eingedämmt wird. Einfach ist das nicht.  WIEN/LIESING. Er wächst, gedeiht und wuchert – die Rede ist vom sogenannten Japanischen Staudenknöterich (Fallopia japonica). Vor allem entlang von Fließgewässern breitet sich die invasive Pflanze in Österreich stark aus. Dadurch entsteht eine Monokultur, heimische Arten werden verdrängt. Dies gilt es zu verhindern. Dass sich der...

Invasive Pflanzenarten – Bekämpfung des Götterbaumes | Foto: Stadt Melk
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Stadt Melk
Invasive Pflanzenarten - Melk geht gegen den Götterbaum vor

Im Frühjahr 2025 stand im Rahmen des klimafitten Melks die Bekämpfung von Neophyten im Vordergrund. MELK. Die KLAR!-Managerin Monika Wimmer organisierte gemeinsam mit ihrem Kollegen und Naturschutzexperten Hannes Seehofer eine Schulung für die zuständigen Mitarbeiter des Wirtschaftshofes im März. Im Mai rückte besonders die Bekämpfung des Götterbaums (Ailanthus altissima) in den Fokus, der sich am Fuße des Stiftsberges stark ausgebreitet hat. Aus China eingeführtDa Bäume keine...

  • NÖ
  • Melk
  • Philipp Pöchmann
Abtransport der Neophyten - angesichts der Mengen kaum durchführbar! | Foto: Tiroler Bergwacht - Einsatzstelle Stubai
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Bergwacht-Einsatzstelle Stubai informiert
Kampf gegen Neophyten äußerst mühsam

FULPMES. Neophyten (übersetzt: Neu-Pflanzen) sind ein vereinzelt wiederkehrendes, botanisches Thema, auch in Tirol. Dabei handelt es sich um gebietsfremde Pflanzen, die sich bei uns angesiedelt haben, ohne vorher hier heimisch gewesen zu sein. Das geschieht schon seit Jahrhunderten, meist durch den Menschen und dabei ist egal, ob sie absichtlich eingeschleppt wurden oder vielleicht nur aus Versehen. Großteils sind diese Pflanzen eher harmlos, manche jedoch sind invasiv, d.h. sie verwildern,...

Bürgermeister Thomas Öfner (li.) und Naturschutzlandesrat René Zumtobel (re.) bei einem Lokalaugenschein.  | Foto: Marktgemeinde Zirl/Klickverliebt
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Invasive Arten: Wissen – Vorbeugen – Entfernen
Zirl packt das Neophytenproblem an der Wurzel

Die Gemeinde Zirl unternimmt gezielte Maßnahmen zur Bekämpfung von gebietsfremden Pflanzen, um die heimische Flora zu schützen und das ökologische Gleichgewicht zu bewahren. Das Land Tirol unterstützt dieses Vorhaben großzügig und stellt dafür bis zu 34.000 Euro zur Verfügung. TIROL/ZIRL. Wissen – Vorbeugen – Entfernen: Diese drei wesentlichen Schritte sieht die im Jahr 2019 festgelegte Tiroler Neophytenstrategie vor. Umfassende Untersuchungen darüber, wo sich in Tirol invasive Pflanzenarten...

  • Tirol
  • Telfs
  • Georg Larcher
Vorstandssitzung der Regionalplanungsgemeinschaft,  v.l.n.r. (ohne Titel) hinten: Barbara Zöchbauer, Anton Hackner, Julia Franta, Nadine Macheleidt-Pfeifer, Franz Singer, Michael Stras-ser, Herbert Winter, vorne: Rainer Handlfinger, Kurt Wittmann, Wolfgang Grünbichler, Sabine Moser | Foto: Regionalplanungsgemeinschaft
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Kirchberg
Lehrlingsmesse, Drindlkirtag und vieles mehr zu besprechen

Eine großartige Aktion erwartet die Pielachtaler Bevölkerung: Bürgermeister Franz Singer hieß den Vorstand der Regionalplanungsgemeinschaft sowie die Mitarbeiterinnen des Regionalbüros in der Gemeinde Kirchberg an der Pielach willkommen. Gemeinsam besprachen sie vergangene, laufende und zukünftige Projekte. PIELACHTAL. Die Pendlerkampagne der NÖVOG wird dieses Jahr auf die geplante Dauer der Baustelle in Hofstetten-Grünau abgestimmt. Damit können Pendler kostengünstig und bequem auf die Schiene...

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren durchwegs begeistert.  | Foto: Gemeinde Weinburg
Aktion 3

Kochkurs in Weinburg
Kreative Gerichte aus invasiven Pflanzen

Weinburger werden kreativ bei der Vernichtung von invasiven Pflanzen, die Idee: "Wir essen sie einfach". WEINBURG. Eigentlich sollte der Kochkurs dazu im TEH Kräuterschaugarten Weinburg stattfinden, aufgrund des schlechten Wetters wurde dieser aber dann im Kultursaal der Gemeinde abgehalten.  Was die Teilnehmer und die Teilnehmerinnen aber nicht abgehalten hat, bei dem kulinarischen Ereignis teilzunehmen. Nicht ohne den ProfiUnter der fachkundigen Anleitung von Diätologin und TEH-Praktikerin...

Auf ihren Missionen durch die Stadt befreien Hanni (links) und Tina (rechts) Innsbruck nicht nur von Problempflanzen, sondern auch von Müll. (Hier im Hintergrund zu sehen) | Foto: Lisa Kropiunig
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Dem Unkraut auf der Spur
Tina und Hanni sagen Problempflanzen den Kampf an

Oft unscheinbar aber überall: nicht einheimisches Unkraut. Es wächst zwischen Fugen und beinahe auf jeder Grünfläche und ist für Mensch und Natur schädlich. Tina Thurner und Hanni Perfler möchten mit ihrer Initiative "Pflanzenvielfalt Pflegen" aufklären, welche negativen Auswirkungen invasive, gebietsfremde Pflanzen haben können. INNSBRUCK. Man findet es überall in Innsbruck, wenn man weiß, auf was man achten muss: Unkraut, welches hier nicht heimisch ist und noch dazu giftig. Um...

Der Vorstand der LEADER-Region Mostviertel-Mitte setzt auf regionale Kooperation.

v.l.n.r.: Bgm. Thomas Teubenbacher, Geschäftsführerin Petra Scholze-Simmel, Martina Grill, LEADER-Obmann Anton Gonaus, Bgm. Kurt Wittmann, Bgm. Manfred Roitner, Bgm. Manuel Aichberger, Bgm. Thomas Vasku | Foto: Foto © LEADER-Region Mostviertel-Mitte
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LEADER-Region Mostviertel-Mitte
Jugend im Fokus

Die LEADER-Region Mostviertel-Mitte zeigt sich offen für Innovationen und Beteiligung. Wichtige Schritte in der letzten Vorstandssitzung zur Umsetzung der neuen Lokalen Entwicklungsstrategie gesetzt. PIELACHTAL. In diesem mit breiter regionaler Beteiligung erarbeiteten Strategiepapier stehen die Themenfelder „Lebendige Dörfer“, „Kreislaufwirtschaft“ und „Jugend“ im Fokus. NeuerungenNeben notwendigen organisatorischen Neuerungen lag der Schwerpunkt der Diskussion auf inhaltlichen...

Der Pollen der Ambrosia kann Allergien hervorrufen. | Foto: Gisela Egger.
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Gemeindesaal Mieming
Invasive Neophyten am Plateau erkennen und bekämpfen

Am 5. Juni um 19.30 Uhr lädt das Tiroler Bildungsforum gemeinsam mit den Plateaugemeinden in den Gemeindesaal Mieming zu einer Infoveranstaltung über invasive Neophyten. MIEMING / OBSTEIG / WILDERMIEMING. Über Verkehrsrouten, über Erdbewegungen oder einfach durch den Wind verbreiten sich seit einigen Jahren auch solche Pflanzen in Tirol, die hier eigentlich nicht heimisch sind, den hiesigen Insekten wenig bis keinen Nutzen bringen und im schlimmsten Fall gesundheitliche Schäden verursachen, zu...

  • Tirol
  • Imst
  • Agnes Dorn
Foto: micromacro
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micromacro GmbH
Silber beim Game-Changer-Award geht nach Groß-Enzersdorf

GROSS-ENZERSDORF. Im Kampf gegen die Verdrängung der heimischen Pflanzenvielfalt, räumt das Groß-Enzersdorfer Unternehmen micromacro GmbH mit gleich zwei Vorurteilen auf: "Einerseits beweist die eigens entwickelte KI (künstliche Intelligenz), dass digitale Werkzeuge auch in der Natur ihren Nutzen haben können, andererseits zeigen wir, dass Artenschutz nicht erst im Regenwald beginnt, sondern direkt vor unseren Augen", sagt Firmengründer Peter Comhaire. micromacro wurde heuer beim...

Gesehen beim Wandern in St. Oswald bei Plankenwarth: Große Neophyten-Bestände sorgen für Probleme. | Foto: Privat
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Invasive Pflanzen
Neophyten-Bestände sorgen in St. Oswald für Probleme

In St. Oswald bei Plankenwarth macht ein großes Gebiet, in dem invasive Pflanzenarten, Neophyten, vor sich hinwachsen, nicht nur Spaziergängerinnen und Spaziergängern Sorgen. Josef Turnsek von der Berg- und Naturwacht Einsatzstelle Gratkorn gibt Auskunft über die teils hochgiftigen Pflanzen. ST. OSWALD BEI PLANKENWARTH. Ilse Oblasser ist viel unterwegs in der Natur, entweder zu Fuß oder auf dem Rad. Bei einem ihrer letzten Spaziergänge hat sie in der Nähe des Steinbruchs in Plankenwarth,...

Große Nagetiere wie Bisamratten und Nutrias gefährden Ökosysteme und richten durch Schaden an. | Foto: Pixabay
Aktion 3

Invasive Arten in Graz
Von Wespen, Pilzen und Hochwasserschutz

Neu eingeführte Tier- und Pflanzenarten spielen in unserem Alltag eine wichtige Rolle. Wo wären etwa die Landwirtschaft ohne Kartoffeln oder Mais? Aber auch schädliche neue Arten können sich bei uns ausbreiten. Die Woche hat sich bei Grazer Experten erkundigt, wo es Probleme gibt und worauf man achten kann. GRAZ. "Für praktisch jeden heimischen Baum gibt es eine Pilzsorte, die ihn befallen kann", erzählt Johannes Gepp vom Naturschutzbund Steiermark. "In Graz betrifft das vor allem die Erlen und...

  • Stmk
  • Graz
  • Fabian Prettner
Laura Pühringer, Peter Köck und Irmtraud Pribas verweisen auf das länderübergreifende Projekt (v.l.) | Foto: Josef Strohmeier
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Österreich-Premiere
Informationsstelle rund um Neophyten im Haus der Energie

Im Haus der Energie in Deutschlandsberg ist heute die erste österreichische Informationsstellensstelle zu invasiven Neophyten als grenzüberschreitendes Projekt mit Slowenien eröffnet worden. DEUTSCHLANDSBERG. Invasive Neophyten nennt man gebietsfremde Pflanzen, die sich sich auf Kosten einheimischer Arten ausbreiten. Aber, wie sehen diese aus? Wachsen solche auch bei mir zuhause? Was kann man gegen sie tun? All diese Fragen und viel mehr kann jeder Interessierte im Haus der Energie der...

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Invasive KERMESBEERE verbreitet sich in unseren Wäldern und Gärten

Vor ein paar Jahren hat man sie in unseren Wäldern fast nicht angetroffen, die Kermesbeere. Heute breitet sie sich rasant aus. Auch wenn die Kermesbeeren mit ihren farbenfrohen Früchten sehr hübsch anzusehen sind, sind sie bei vielen Gärtnern nicht besonders beliebt. Denn die Staude wächst sehr schnell auf bis zu zwei Meter Höhe und nimmt damit anderen Pflanzen in deinem Garten das Licht. Außerdem sind Kermesbeeren eine beliebte Nahrungsquelle für Vögel, die wiederum die Samen der Pflanze...

Der Riesen-Bärenklau kann schwere Hautverbrennungen verursachen. | Foto: Fotos: Pagitz
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Die BEZIRKSBLÄTTER und das Regionalmanagement haben die Fakten gesammelt
Neophyten in Tirol – Ein Überblick

Das Thema Neophyten polarisiert – Die einen möchten am liebsten alle Pflanzen ausreißen. Die anderen sehen wertvolle Nahrung für Insekten wie der Honigbiene, da einige Neophyten über den ganzen Sommer blühen. Ein differenzierter Blick ist aber notwendig. BEZIRK IMST. Neophyten sind Pflanzen, die seit 1492 durch den Menschen in ein neues Gebiet gelangt sind. Manchmal wurden Pflanzen absichtlich als Zier- oder Nahrungspflanze eingeführt. Andere male sind Pflanzen unabsichtlich als blinde...

  • Tirol
  • Imst
  • Clemens Perktold

Aus der Reihe: Invasive Neophyten mit Gefahrenpotential
Der Götterbaum

Neben der Robinie ist der Götterbaum der zweite baumförmige invasive Neophyt im Bezirk. Der bis zu 30 Meter hohe Baum breitet sich sehr stark aus. Insbesondere durch Wurzelausläufer besiedelt er schnell größere Bereiche. OBERLAND. Er ist zudem überaus trockenresistent und kann sich deshalb in Trockenrasen rasch ausbreiten. Diese artenreichen Rasen verschwinden, sobald Bäume einwandern. Aber auch im Wald ist die Artenvielfalt und auch der heimische Baumbestand gefährdet. Sobald der Götterbaum...

  • Tirol
  • Imst
  • Clemens Perktold
Vorsicht vor den giftigen Stacheln der Robinie. | Foto: Fotos: Pagitz
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Aus der Reihe: Invasive Neophyten mit Gefahrenpotential
Die Robinie ist sehr giftig

Die Robinie ist ein stattlicher aber mit unzähligen Dornen sehr wehrhafter Baum. Die weißen Blüten locken im Frühsommer unzählige Insekten an, wodurch er auch gerne als Bienenweide gepflanzt wird. Hitze und Trockenheit machen dem Baum ebenso wenig zu schaffen, wodurch er gerne als Stadtbaum verwendet wird. OBERLAND. Wie die meisten Schmetterlingsblütler besitzt auch die Robinie die Fähigkeit Stickstoff zu binden und sich damit ihren Dünger selbst herzustellen. Dazu lebt sie mit...

  • Tirol
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Aus der Reihe: Invasive Neophyten mit Gefahrenpotential
Das Schmalblättrige Greiskraut

Wer sich schon einmal gefragt hat, was da so schön Gelb am Autobahn-Mittelstreifen blüht… Es ist das Schmalblättrige Greiskraut, oder Kreuzkraut. OBERLAND. Es blüht hier von Mai bis zu den ersten Frösten. Die bis zu einem Meter hohe und sehr stark verzweigte Pflanze liebt die Trockenheit. Sie stammt ursprünglich aus Südafrika und wurde schon vor über 100 Jahren zum ersten Mal mit Schafwolle nach Europa transportiert. In Tirol breitet sie sich besonders entlang der Autobahn und der Bahntrasse im...

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Wissenschaftlicher Name: Buddleja davidii Franch
Der Sommerflieder ist eine "Domina"

Der in vielen Gärten und Parks so häufig beliebte Sommerflieder ist ein Gehölz, das sehr schnell offene Bodenflächen besiedelt. So hat sich der 1890 aus Ostasien eingeführte Sommerflieder in der Nachkriegszeit in Mittel– und Westeuropa schnell stark vermehrt. Inzwischen ist der Sommerflieder in ganz Tirol, besonders im Oberland, verbreitet. Sogar ober- halb von 1000 m ist er bereits anzutreffen. OBERLAND. Der Sommerflieder bildet sehr dichte Bestände und verhindert daher das Aufkommen der...

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