Bildung
11.2. Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft

In vielen Bereichen der Universität Innsbruck sind Frauen immer noch unterrepräsentiert. Vor allem in Fächern wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik gäbe es viel "Nachholbedarf".
  • In vielen Bereichen der Universität Innsbruck sind Frauen immer noch unterrepräsentiert. Vor allem in Fächern wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik gäbe es viel "Nachholbedarf".
  • Foto: Pixabay/geralt (Symbolbild)
  • hochgeladen von Lucia Königer

TIROL. Am 11. Februar wird der internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft begangen. Dies nimmt Frauenlandesrätin Fischer zum Anlass, um das Auge auf den leider immer noch ungebrochenen Trend an der Uni Innsbruck zu lenken, dass der Anteil an Frauen in der Wissenschaft, vor allem in den höheren Positionen, nach wie vor gering ist. 

Männlich dominierte Wissenschaft

Ein zu wenig hochqualifizierter und gut ausgebildeter Anteil an Frauen in der Forschung und Wissenschaft kann sich deutlich negativ auswirken. Einerseits geht immens viel Potenzial verloren, wie LRin Fischer erläutert, andererseits zementiert ein geringer Frauenanteil nicht nur die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern auf der höchsten akademischen Qualifikationsebene ein, sondern schlägt sich auch bei der Art und Weise der Erkenntnisgewinnung, den Inhalten, Zielsetzungen und Fragestellungen nieder.

"Das resultiert in einer männlich dominierten – und damit einseitigeren – Prägung der Wissenschaft“,

ist Frauenlandesrätin Gabriele Fischer überzeugt.
Leider setzt sich dieser negativ Trend auch bei der Uni Innsbruck immer weiter fort. Der Anteil der Frauen in der Wissenschaft – vor allem in den höheren Positionen – ist nach wie vor gering. Obwohl 54,3 Prozent der StudienanfängerInnen und 54,2 Prozent der AbsolventInnen der Universität Innsbruck weiblich sind, vermindert sich der Frauenanteil bei DissertantInnen und ProfessorInnen deutlich.

Büro für Gleichstellung und Gender Studies

Dieser Problematik geht das Büro für Gleichstellung und Gender Studies an der Uni Innsbruck auf den Grund. 

„Das Büro für Gleichstellung und Gender Studies koordiniert Initiativen, die einerseits in strukturellen Maßnahmen und andererseits in individuellen Unterstützungsangeboten für Frauen bestehen“,

berichtet Wissenschaftslandesrat Bernhard Tilg.
Zwar entschließen sich immer mehr Frauen für ein Studium, trotzdem ist die Zahl an Wissenschaftlerinnen in vielen Bereichen der Universität immer noch unterrepräsentiert, erläutert auch Ulrike Tanzer, Vizerektorin für Forschung der Universität Innsbruck. Vor allem in Fächern wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik gäbe es viel "Nachholbedarf". 

Maßnahmen und Unterstützung

Um gegen diese Verhältnisse anzukämpfen, gibt es einige Förderungen und Maßnahmen. Programme wie die Erika-Cremer-Stipendien oder die Ingeborg-Hochmair-Frauenprofessuren ermöglichen exzellenten Wissenschaftlerinnen den Aufstieg bis zur eigenen Professur, wo der Anteil von Frauen erst bei 20 Prozent liegt.
Um ganz früh anzusetzen, gibt es zudem auch den "Girls´  Day" und den "Girls´  Day Mini" des Landes Tirol und der amg Tirol (Arbeitsmarktförderungsfonds Tirol). Dort lernen Mädchen alternative Berufsorientierungen kennen, abseits der gängigen Ausbildung. 

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