Einzigartige Weizklamm
Gerlis Wanderungen - Die große Jägersteig Runde

Im Rablloch wohnen Fledermäuse - Bitte nicht stören!
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  • Im Rablloch wohnen Fledermäuse - Bitte nicht stören!
  • hochgeladen von Gerlinde Gutkauf

Eine ganz besondere Abenteuertour stelle ich euch heute vor. Höhlen erforschen, auf den Spuren der alten Siedler unterwegs sein, und sich fühlen wie Berggämse im Hochgebirge: Dies vereint in beeindruckender Manier die

Große-Jägersteig-Runde in und auf der Weizklamm.

Wir beginnen den ca. 15 km langen Rundweg gegenüber vom Steinbruch Marko beim Parkplatz Jägersteig. Wir gehen den Weg Nr. 3 durch das Gössental hinauf. Oben angekommen biegen wir nach links ab. Vorbei an einem schönen alten Bauernhaus und einem Fischteich führt uns die Strecke weiter hinauf zu einer Kreuzung. Hier geht's abermals nach links (Nr. 763).

Bald darauf folgen wir dem Weg 763a. So gelangen wir durch ein Weidetor nach links zum "Dach der Weizklamm" dem sogenannten "Gamsköpfl". Dort oben fühlt man sich frei wie ein Vogel und die Aussicht ist grandios. Weiter geht es zum Patschasattel und von dort Richtung St. Kathrein/Greith. Links haltend, kommen wir zum "Patschaloch". Unbedingt eine Stirn- oder Taschenlampe mitnehmen, schließlich muss man diese Höhle auch erforschen.

Die Ortsteile Greith und Kogl hinter uns gelassen, biegen wir in Egg scharf nach links ab (Richtung Weizklamm-Kreuzwirt Weg Nr. 21). So gelangen wir von Oberriegl nach Unterriegl, biegen dann rechts ab, um nach einem Wiesenweg links zum Riegelsteig zu gelangen. Diesem folgen wir, und gehen auf der Straße weiter bergab bis wir zur Bundesstraße kommen. Dort halten wir uns links und bleiben ca. 700m auf der Straße.

Auf der linken Seite befindet sich nun der Einstieg zum Jägersteig. Dieser ist ca. 3,8 km lang und fast durchwegs mit Seilen versehen. Bei nassen und eisigen Bedingungen, ist dieser Steig nicht zu empfehlen. Außerdem ist es für kleine Kinder meines Ermessens zu gefährlich. Aber für alle anderen, trittsicheren Wanderer ist er ein Traum. Eine Hängebrücke (als kleiner Adrenalinkick), das "Rablloch" (eine Fledermaushöhle, welche man durch einen kleinen Umweg nach links Richtung Rablgrad, erreicht), die "Wagenhütte".... also fad wird einem nicht. Am Ende des Steiges befindet sich wieder unser Ausgangspunkt.

In der Weizklamm befinden sich mehr als 100 Höhlen. Bodenfunde lassen darauf schließen, dass diese schon zur Römerzeit, Menschen zur Zuflucht dienten. Ein großer Teil des Jägersteigs war damals zur autofreien Zeit, Gehweg um nach St. Kathrein zu kommen.

Bis zum nächsten Mal
Eure Gerli

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