Fisch-Lehrpfad
Im Almenland erfährt man, wo der Fisch wirklich herkommt
- Beim Karl-Wirt in Sankt Kathrein am Offenegg legt man viel Wert auf Wissensvermittlung im Bereich der Fischzucht.
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Wo kommt der Fisch her, wenn er auf unseren Tellern serviert wird? Viele Antworten rund um die Aufzucht und Produktion von Fischen soll künftig ein Informations-Lehrpfad in Sankt Kathrein am Offenegg liefern.
SANKT KATHREIN AM OFFENEGG. Mit einem gelungenen „Soft Opening“ unter dem Motto „Fisch und Fun im Naturpark Almenland“ wurde Mitte April ein neues Vorzeigeprojekt der Region präsentiert: der Fisch-Lehrpfad rund um die Freizeitanlage Karl-Wirt. Das Projekt ist Teil des Leaderprogramms "Almenlandfisch" und soll Besucherinnen und Besuchern – insbesondere Kindern – die regionale Fischzucht auf anschauliche Weise näher bringen.
- Klares Wasser ist die Grundlage für besten heimischen Fisch.
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Im Mittelpunkt steht dabei das Qualitätsprodukt „Almenland Fisch“. Der Fisch wächst in den klaren Gewässern der Region heran und wird ausschließlich gentechnikfrei gefüttert. Die drei beteiligten Fischzuchtbetriebe – die Familien Gruber, Berghofer und Häusler – beschäftigen sich seit vielen Jahren mit der artgerechten Aufzucht von Saiblingen und Forellen und stehen für höchste Qualität in der regionalen Lebensmittelproduktion. Der neu geschaffene Lehrpfad vermittelt Wissen rund um die Fischzucht und macht die Herkunft der Lebensmittel erlebbar. Für die Fischgemeinschaft bedeutet das Projekt einen deutlichen Mehrwert. Besonders wichtig war es dabei, komplexe Inhalte so aufzubereiten, dass sie auch für Kinder verständlich sind.
- Bernhard und Michaela Häusler erklärten die Beweggründe für den Lehrpfad.
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Der Bürgermeister von St. Kathrein am Offenegg, Manfred Strassegger, betonte bei der Eröffnung die Bedeutung solcher Initiativen: „Es ist wichtig, den Kindern, aber auch den Erwachsenen zu erklären, wo unsere Lebensmittel her sind.“ Auch der Obmann der Fischgemeinschaft und Bürgermeister von Gasen, Erwin Gruber, zeigte sich erfreut über die Umsetzung und dankte insbesondere der Familie Häusler für ihr Engagement. „Das Bewusstsein für die Produktion nachvollziehbar gesunder Lebensmittel wird immer mehr zum Thema“, so Gruber. Gleichzeitig hob er hervor, wie stark das Thema Naturpark die Menschen emotional berührt und welche hohe Lebensmittelqualität in der Region gegeben ist.
- Michaela Häusler am Lehrpfad
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Tourismusvereinsobmann Michael Graf, selbst Lebensmittelproduzent, unterstrich den wachsenden Informationsbedarf der Konsumenten: „Gast und Kunde will nicht nur das Produkt, sondern immer mehr Hintergrundwissen darüber erhalten.“ Bereits vor über zwei Jahrzehnten habe man daher begonnen, Schaubetriebe in unterschiedlichen Bereichen im Almenland aufzubauen. Der neue Fisch-Lehrpfad fügt sich nahtlos in diese Entwicklung ein und gilt als aktuelles Paradeprojekt der Region.
- Obmann der Fischzuchtgemeinschaft, Erwin Gruber.
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