MFC St. Margarethen / R.
55 Flugmodelle flogen auf St. Margarethen
- Seit 1990 Obmann Adolf Leopold
- Foto: Gerald Dreisiebner
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Der Modellflugclub St. Margarethen/Raab lud am 25. April zum jährlichen "Anfliegen 2026" am Flugplatz in Goggitsch ein.
ST: MARGARETHEN/ R. ; Rund 55 Modelflugzeuge im Maßstab 1:4 und zahlreiche Zuschauer waren am Samstag dem 25. April 2026 beim „Anfliegen“ des Modellflugclubs St. Margarethen an der Raab am Flugplatz im OT Goggitsch am Start. Für die Moderation sorgte Erich Schwarz in gekonnter weiße.
Das Teilnehmerfeld umfasste rund 15 Gastpiloten aus Deutschland, sowie benachbarte Vereine und eigene Vereinsmitgliedern.
Bei herrlichem Sommerwetter zeigten Piloten von jung bis alt mit ihren Fluggeräten ihr können den Zuschauern. Unter ihnen auch der 13 Jährige Julian Gass aus Kapfenberg der schon wie ein Profi mit seinem Flugzeug flog.
Bei einigen Maschinen stecken viel Arbeit und Stunden dahinter, mit mehreren Personen um sie flugfähig zu bekommen. Die Hobby-Geräte für jedermann vom Modellbaugeschäft, damit haben die fast ausschließlich von den Piloten aus Holz, Carbon, Kunststoff und Styropor selbst gebauten Fluggeräte wenig zu tun. Sie werden hauptsächlich im Verhältnis 1:4 zu den großen Vorbildern angefertigt.
Ab einem Gewicht über 25 Kilogramm brauchen die Modelle eine Zulassung.
Teilweise werden die Flugzeuge mit Kerosin, wie die echten großen geflogen.
Zu Mittag startete in Unterfladnitz (St. Ruprecht / R.) eine Manntragende Maschine und flog einige Runden mit einer Sondergenehmigung über den Modellflugplatz in Goggitsch ihre Kreise.
- Foto: Gerald Dreisiebner
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MFC St. Margarethen / R.
Gegründet wurde der Verein im Jahre 1988. Mit 17 Gründungsmitgliedern – ein kleiner Kreis von Modellflug-Begeisterten – die ihrem Hobby gemeinsam auf einem kleinen Platz in der Nähe von St. Margarethen/Raab nachgingen.
Im Laufe der Jahre kamen immer mehr Mitglieder hinzu. Sie beschlossen ins benachbarte Goggitsch zu übersiedeln. Der in 1991 auf einem gepachteten Grundstück errichtete Flugplatz wuchs gemeinsam mit der Zahl der neuen Mitglieder. So entstand aus dem kleinen Platz in 27 Jahren eine anspruchsvolle Fluganlage mit einer 160 Meter langen, gewalzten Graspiste. Stück für Stück wurde die Infrastruktur des Geländes den technischen Ansprüchen entsprechend immer weiter ausgebaut. Der wohl wichtigste Meilenstein wurde wohl im Jahr 2016 gelegt:
Der Flugplatz wurde ans Stromnetz angeschlossen. Die Vereinshütte wurde so gebaut, dass das Platzangebot und die technische Ausführung auch in den kommenden Jahren den Ansprüchen der Mitglieder genügen würden. Nach rund einjährigen Umbauarbeiten kann der Verein auf ein 180m² großes Flugdach, ein integriertes und beheiztes Clubhaus (30m²) sowie einen 8m hohen, benutzbaren Tower – Blickfang und gewissermaßen Wahrzeichen zugleich – sein Eigen nennen. Auch die Graspiste wurde erweitert – genauso wie der Vorbereitungsraum und der Parkplatz
Seit 1990 ist Adolf Leopold der Obmann, der Verein hat zur Zeit rund 35 Mitglieder, das alles machen sie Hobby massig und machen keine Bewerbe.
Ein weiterer wesentlicher Punkt, mit dem es dem Verein gelingt Akzente zu setzen, ist der gemeinsame Auftritt seiner Showflug-Piloten, welche mit ihren originalgetreuen Nachgebauten manntragender Maschinen in ganz Europa für Furore sorgen und ihre Modelle regelmäßig in renommierten internationalen Fachzeitschriften präsentieren.
Infos: MFC St. Margarethen / R.
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