Gleisdorfs Volksschulen
Modernisierung in Labuch und neue Sprengellösung sind auf Schiene
- Rund zwei Millionen Euro werden in die Modernisierung der VS Labuch investiert.
- Foto: MeinBezirk/Markus Kopcsandi
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Wichtige Neuigkeiten aus der Stadtgemeinde Gleisdorf, die wohl besonders Eltern interessieren werden. Bewegung in die Sache kommt beim geplanten Um- und Zubau bei der Volksschule Labuch. Und: Nach Aufregung um eine neue Volksschulsprengel-Lösung will Stadtchef Stark nochmals aufklären und beruhigen.
GLEISDORF. Ein Thema, das stets bewegt, ist die lokale Bildungsinfrastruktur. Neuigkeiten gibt es diesbezüglich aus der Stadtgemeinde Gleisdorf. Geplant ist ja der Um- und Zubau der Volksschule Labuch, eine Investition in Höhe von rund zwei Millionen Euro. Stadtchef Christoph Stark (ÖVP) vermeldet nach Gesprächen mit der Bildungsdirektion Steiermark positive Signale für „grünes Licht“ für die schulbehördliche Bewilligung
Der weitere Fahrplan: „Am 15. August geht es um die baurechtliche Bewilligung.“ Sind alle Bewilligungen unter Dach und Fach, will man so schnell wie möglich an die Umsetzung des Projekts gehen.
- Der Plan zum Zu- und Umbau der VS Labuch
- Foto: Architekt DI Klaus Walter
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Im Zusammenhang mit der Volksschule Labuch ist es kürzlich zu einiger Verunsicherung in Reihen der Bevölkerung gekommen. Inhalt der letzten Gemeinderatssitzung war die Zusammenlegung der beiden Volksschul-Schulsprengel, die einstimmig beschlossen wurde.
Rein eine Frage der Verwaltung
Laut Stark mache diese natürlich Sinn, sind die beiden Sprengel für Labuch und Gleisdorf doch noch Überbleibsel aus der Zeit vor der Gemeindezusammenlegung. Der Bürgermeister stellt klar, dass der gemeinsame Sprengel für die Bevölkerung keine Änderungen mit sich bringe. Der Unterschied sei rein ein effizienterer Verwaltungsprozess.
Eine Instanz fällt weg
Das Ganze beispielhaft aus der Praxis: „Es ist im Normalfall so, dass eine Familie aus Labuch ihr Kind nach Labuch schickt und eine Familie aus Geisdorf ihr Kind nach Gleisdorf“, so Stark.
Aber es gibt auch Ausnahmen: „Zum Beispiel, wenn durch den Arbeitsweg die andere Schule idealer wäre.“ Was sich durch die Sprengeländerung ändert, ist laut dem Bürgermeister eben das Verwaltungsverfahren. Soll ein Kind aus Labuch aus einem triftigen Grund in Gleisdorf zur Schule gehen oder umgekehrt, waren bislang im Bewilligungsprozess Gemeinde, Schulen, Eltern und Bildungsdirektion eingebunden, künftig – wann die nötige Sprengelverordnung des Landes erlassen wird, steht noch nicht fest – muss die Bildungsdirektion nicht mehr eingebunden werden. Dies bringe gemäß Stark natürlich kürzere Entscheidungswege.
- Im Gemeinderat fiel der Beschluss für einen Volksschul-Schulsprengel – bislang hatte man zwei.
- Foto: Stark
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Wenn ein „sprengelfremder“ Schulbesuch gewünscht ist, würde man gemäß Stark nach wie vor in Betracht ziehen, ob dadurch etwa an der wohnortnäheren Schule eine Klasse verloren geht bzw. an der anderen Schule eine Klassenteilung nötig wird.
An der Organisation und dem Bestand der Schulen soll sich nichts ändern. Die Investition in die VS Labuch sei schließlich ein klares Bekenntnis zum Standort und ohnehin habe man in Gleisdorf keine unbegrenzten Kapazitäten.
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