Waldarbeiten
Sicherheit im Forst: Wie richtige Vorbereitung Leben retten kann
- Ein Sicherheitshelm und eine Schutzkleidung in Signalfarben sind das A und O der sicheren Forstarbeit.
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Forstarbeiten sind wichtig. Zählen aber auch zu den gefährlichsten Tätigkeiten in der Land- und Forstwirtschaft. Der Umgang mit Motorsägen, schweren Maschinen und unvorhersehbare Situationen im Gelände erfordern hohe Aufmerksamkeit, fundiertes Wissen und strikte Einhaltung von Sicherheitsmaßnahmen. Bei der Landjugend Weiz weiß man das.
WEIZ. Waldarbeiten spielen in der Region eine entscheidende Rolle, sei es in der Forstwirtschaft, im privaten Holzschlag oder bei der Waldpflege. Doch diese Arbeit birgt auch erhebliche Gefahren. Unachtsamkeit, mangelnde Vorbereitung oder unzureichende Ausrüstung können zu schweren Unfällen führen. Erst kürzlich kam die Landjugend Weiz genau aus diesem Grund zu einem wichtigen Vortrag zum Thema "Sicherheit bei Forstarbeiten" zusammen. Und sammelte einmal mehr wichtige Tipps und Regeln für Vorsichtsmaßnahmen, die es bei Arbeiten im Wald zu beachten gilt.
Ob es bei Forstarbeiten so etwas wie die Sicherheitsregel Nummer eins gibt, haben wir daher Michael Ederer von der Landjugend Weiz, Ortsgruppe Leska, gefragt. Das Um und Auf: "Man sollte nie alleine im Forst arbeiten". Genauso wichtig seien die persönliche Schutzausrüstung und, auf die richtigen Schnitt- und Arbeitstechniken zu achten. Wobei diese Schutzausrüstung, die man bei Forstarbeiten immer tragen sollte, folgendes beinhalten sollte, wie Ederer rät: "Eine Schnittschutzhose, Forstsicherheitsschuhe, einen Forsthelm, Handschuhe sowie eine Waldarbeiterjacke in Signalfarben".
- Michael Ederer von der Landjugend Weiz, Ortsgruppe Leska, weiß Bescheid, wenn es um die Sicherheit bei der Arbeit im Wald geht.
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Erste Hilfe im Wald
Passieren kann natürlich dennoch was. Und dann ist rasche Hilfe gefragt. Da ist es ratsam, "schon vor Arbeitsbeginn zu schauen, ob man Handyempfang hat", so der Experte. "Oder man schreibt sich die Koordinaten schon vor der Waldarbeit auf, damit die Einsatzkräfte so schnell wie möglich das Waldstück erreichen können".
Während eines umfangreichen und lehrreichen Vortrages zum Thema Sicherheit bei Waldarbeiten wurden die Kenntnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vertieft und aufgefrischt. Schließlich stammen nicht wenige Mitglieder der Landjugend Weiz von Land- und Forstwirtschaftlichen Betrieben ab, einige sind auch hauptberuflich im Wald tätig.
- Die knapp 80 Besucherinnen und Besucher zeigten reges Interesse an dem Vortrag.
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Dahinter steckt bei den meisten schon viel Erfahrung, oft von klein auf. Dennoch passieren immer wieder Unfälle. "Oft sind es arbeitstechnische Fehler, aber auch nur Trittfehler können zu Unfällen führen", meint Ederer. Zumindest sei eine fehlende Schutzausrüstung mittlerweile nicht mehr der Hauptgrund für einen Forstunfall. Auch Wissen schütze. "Für Menschen mit fehlender Ausbildung in der Forstarbeit ratet man, Motorsägen-Kurse zu besuchen, um wichtige Schnitttechniken und Arbeitssicherheit zu erlernen. Hierzu bietet die Forstliche Ausbildungsstätte Pichl in Mitterdorf im Mürztal sehr gute Kurse an".
Damit keine Spaziergängerinnen oder Spaziergänger zu Schaden kommen, müssen auch diese Augen und Ohren offen halten. Nach einer gelb-weißen Tafel zum Beispiel. Trägt sie die Aufschrift "Befristetes Forstliches Sperrgebiet Gefahr durch Waldarbeit“ ist höchste Vorsicht geboten. "Hier darf man nicht einfach durchgehen oder -fahren. Holzschlägerungsarbeiten werden durchgeführt und es herrscht Lebensgefahr".
Mit dem besagten Vortrag jedenfalls möchte die Bezirksorganisation aufzeigen, "wie Unfälle in der Land- und Forstwirtschaft entstehen können und darauf hinweisen, dass eine richtige Ausbildung für diese Arbeiten unumgänglich ist. Dies ist uns auch sehr gut gelungen, mit knapp 80 Besucherinnen und Besucher haben unsere Mitglieder doch sehr großes Interesse zur Forstarbeit und zum nachhaltigen Rohstoff Holz.
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