Wasser: Unsere Region ist jetzt gut versorgt

Die elf Mitgliedsverbände und Gemeinden der Transportleitung Oststeiermark "prosteten" mit Wasser auf die Zukunftsprojekte an.
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Oststeirische Wasserversorgung wird mit 2.000-Kubikmeter-Hochbehälter noch zukunftssicherer.

Wasser ist eine begrenzte und zunehmend knappe Ressource. Der Wasserverband Transportleitung Oststeiermark (TLO) sorgt dafür, dass die Bewohner der Region auf ihre tägliche Dusche oder ihr Trinkwasser nicht verzichten müssen. Die elf Mitgliederverbände aus den Bezirken Hartberg-Fürstenfeld, Südoststeiermark, Weiz und der Wasserverband Graz Umland sowie die Gemeinde Laßnitzhöhe arbeiten dort gemeinsam für eine zukunftssichere Wasserversorgung. Bis zu einer Million Kubikmeter Trinkwasser werden jährlich durch die Transportleitung Oststeiermark befördert.
Angesichts der Trockenheit in den vergangenen Wochen und Monaten ist die Transportleitung Oststeiermark eine unverzichtbare Notversorgung für die Region. Es gab bereits Verbrauchsspitzen von 100 Liter pro Sekunde (das ergibt 8,64 Millionen Liter Wasser pro Tag). Sollte sich der Verbrauch weiter erhöhen, steht zusätzlich das Wasserkontingent der Interessensgemeinschaft Plabutsch zur Verfügung, die über den Plabutschtunnel den Südosten der Steiermark mit Wasser aus dem Norden der Steiermark versorgt.

Konzept für Hochbehälter

Damit die Versorgungssicherheit auch in Krisenzeiten aufrechterhalten und sogar erhöht werden kann, gibt es ein zukunftsweisendes Projekt mit einem neuem 2.000-Kubikmeter-Hochbehälter entlang der 60 Kilometer langen Transportleitung. Der Standort wird mittels einer Studie erörtert. "Die Bedeutung von Wasser wird auch in der Zukunft immer wichtiger, daher haben wir beschlossen, mit einem neuen Hochbehälter für zusätzliche Sicherheit zu sorgen. Wir werden uns die Ergebnisse der Studie genau ansehen und sie wird uns zeigen, wo der optimale Standort zwischen Gleisdorf und Hartberg liegt", sagt TLO-Obmann Josef Ober.

Blackout-Vorsorge

Zusätzlich wird, aufbauend auf die bestehende Notstromversorgung, mit einem mobilen Notstromaggregat, ein Szenario für einen totalen Stromausfall durchleuchtet. Das vorhandene Aggregat musste im Dezember 2016 auf der Laßnitzhöhe zur Versorgung des Hochbehälters bereits für einige Tage eingesetzt werden, da es zu einem Stromausfall kam. "Die Wichtigkeit dieser Absicherung hat sich an diesen Tagen in der Praxis gezeigt. Daher ist es sinnvoll, auch für einen überregionalen Stromausfall gerüstet zu sein", sagt Bernhard Liebmann, Bürgermeister der Gemeinde Laßnitzhöhe.

Informationen:
Wasserverband Transportleitung Oststeiermark
• 2010 in Betrieb genommen
• sichert 400.000 Menschen täglich frisches Trinkwasser
•11 Mitglieder aus Hartberg-Fürstenfeld, Südoststeiermark, Weiz und Graz-Umgebung

Autor:

Ulrich Gutmann aus Weiz

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