Mobilitätsgeschichte
Motorische Fähigkeiten

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Ist Ihnen der Name Christian Reithmann geläufig? Höchstwahrscheinlich nicht. Lisl Mesicek von der ÖGHK hat recherchiert und die erstaunliche Geschichte eines Mannes verfügbar gemacht, der vor Nicolaus Otto einen tauglichen Viertakt-Motor gebaut hat. Nachzulesen in der Ausgabe Nr. 163 der MVZ: Motor Veteranen Zeitung. Die können Sie, wie üblich, als PDF-Datei kostenlos downloaden.

Dabei lockt übrigens auch das Cover. Es zeigt eine Puch Voiturette in der Viersitzer-Version mit einem 12/18 HP-Vierzylindermotor. Aber zurück zu Reithmann, denn dessen Geschichte birgt einige Motive, die das Maschinenzeitalter eigentümlich umfassend illustrieren. Sein Vater galt als „Mühlarzt“, war also ein Techniker, der sich mit Wassermühlen befaßte, verdiente sein Brot aber auch als Landuhrmacher.

Mühlen gelten in Europa über viele Jahrhunderte als das Hauptthema der vorindustriellen Maschinenbaukunst. Dazu in diesem Fall das Reich der Feinmechanik, in dem sich der kleine Reithmann übrigens auch die Buchbinderei beibrachte. Er hatte offenbar auch früh gelernt, sich nötige Werkzeuge anzufertigen.

Reithmann absolvierte eine Kunsttischler-Lehre, widmete sich dann aber wieder der Uhrmacherei. 1848, im Jahr der „Bauernbefreiung“, dem Ende der Erbuntertänigkeit, machte er sich selbstständig. Wie das dann weiterging, lesen Sie am besten im Heft nach. (Zur ÖGHK siehe auch: "Oststeirische Oldtimerei")

+) MVZ: Motor Veteranen Zeitung, Ausgabe Nr. 163 (PDF)

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