Kultur im Bezirk Weiz
Design oder nicht sein
- Erst den letzten könte man auch mit was anderem verwechseln ;-)
- hochgeladen von martin krusche
Sie kennen das vermutlich auch schon. Wie leidenschaftlich wird über Elektrofahrzeuge gelästert. Die neue technische Ära bringt außerdem Formen auf die Straße, da kriegen sich manche Leute überhaupt nicht mehr ein.
Keine Frage, was sich derzeit schon laufend im Verkehr zeigt, ist teilweise sehr gewöhnungsbedürftig. Ich bin ein Boomer, 1956 geboren, also vom damaligen Design geprägt. Das war ein Wunderland der Auto-Vielfalt.
Modelle aus den 1950ern bis 1970ern konnte man eher selten verwechseln. Die 1990er wurden für mich dann eine Ära rundgelutschter Fadesse. Und heute? Uff! Ich sehe, es ist eine neue Design-Ära längst bei uns angekommen. Für die hab ich noch nicht einmal einen Namen. Aber immer mit der Ruhe! Schauen wir, was genau das werden will.
Veränderungen erzeugen ja immer Widerstände. Gewohnheiten abzulegen ist schwer. Bei uns gibt das im Gleisdorfer Archipel gerade ein Thema. In der dritten Kulturraum-Episode (Weizerstraße 4): „Corrida“. Da blättere ich das nach und nach auf. (Demnächst die Mustang-Story.)
Hier sehen Sie am Beispiel des Ford Mustang, wie radikal sich die Formensprache verändert hat. Von links/oben: Erst das geradezu biedere 1965er Cabrio. Dann aber gleich der scharfe 1965er Fastback. Und zack! In der Gegenwart der mächtige 2020er Shelby GT500. (So sehen heute die schnellen Stangs aus.)
Schließlich der Schrecken aller Puristen, ein Ford Mustang SUV, noch dazu elektrisch. Der 2021er Mach-E. (Fans bekreuzigen sich, wenn einer an ihnen vorbeisurrt.)
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