Die Weizer Ära des Markus Durlacher

Ein Bild vom letzten Derby im April 2017 gegen den FC Gleisdorf.
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  • Ein Bild vom letzten Derby im April 2017 gegen den FC Gleisdorf.
  • Foto: Iris Bloder
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Herr Durlacher, Sie haben nach 30 Jahren Ihre Fußballkarriere beendet. War es eine schwere Entscheidung?
MARKUS DURLACHER: Es war für mich genau der richtige Zeitpunkt. Ich war vom Kopf her jetzt schon so weit, dass ich mich mit dem Karriereende abgefunden habe. Zusätzlich haben sich in den letzten Jahren die körperlichen Verschleißerscheinungen schon ein bisschen bemerkbar gemacht.

Was haben Sie nach der Fußballkarriere vor?
Ich bin Nachwuchstrainer in der Weizer U-11 und mache derzeit auch eine Jugendtrainerausbildung. Ich werde dem Fußball erhalten bleiben und habe es mir als Ziel gesetzt, die B-Lizenz-Trainerausbildung zu machen. Ansonsten werde ich auch weiterhin aktiv bleiben. Durch meine erlittenen Verletzungen muss ich weiterhin auf einen guten Muskelaufbau schauen.

Welche Sportart würde sich anbieten für Sie?
Ausgesucht habe ich mir noch keine, aber der Arzt hat mir Radfahren oder Schwimmen vorgeschlagen, da hier die Gelenke nicht so stark belastet werden. Damit müsste ich mich jedoch noch anfreunden.

Was war Ihr persönliches Karrierehighlight?
Mein schönster Moment war der Meistertitel mit dem SC Weiz zum Aufstieg in die Regionalliga. Im Jahr davor ist es uns ja im letzten Spiel gegen Lafnitz verwehrt geblieben. Dafür war der Titel Balsam für unsere Seelen.

Hatten Sie Angebote von höherklassigen Vereinen?
Ich war beim FC Kärnten auf Probetraining und habe damals überzeugt, aber es ist leider an der Ablösesumme gescheitert. Dort hätte ich Bundesliga spielen können. Das hat mich schon ein bisschen geärgert, aber wer weiß für was es gut war. Ich hatte auch die Möglichkeit, in Hartberg Profi zu werden, doch dann hätte ich meine Arbeit aufgeben müssen und auch die Familie war damals schon ein ausschlaggebender Grund. Zusätzlich hatte ich vom GAK ein Angebot für die Amateure und vom DSV Leoben für die 2. Bundesliga.
Interview: Ulrich Gutmann

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