Top 30 unter 30
Drei Weizer zählen zu den besten Jungunternehmern
- Aus dem Bezirk Weiz ausgezeichnet wurde etwa Marie-Theres Knill.
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Sie sind jung, kreativ und innovativ: Die Wirtschaftskammer Steiermark hat gemeinsam mit einer Experten-Jury die „Top 30 unter 30“ gewählt. Drei Weizer Newcomer zählen zu den Besten des Landes.
STEIERMARK/WEIZ. Jahr für Jahr beweisen steirische Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer, dass die Grüne Mark vor Leistungsbereitschaft und Innovationsgeist strotzt. Als besondere Wertschätzung zeichneten die Wirtschaftskammer Steiermark und die Unternehmerzeitung „Steirische Wirtschaft“ kürzlich zum fünften Mal die "Top 30 unter 30" im Erzherzog-Johann-Zimmer der Wirtschaftskammer aus.
Tatendrang und Innovationsgeist
„Menschen, die vor allem eines gemeinsam haben: den Drang, schon in möglichst jungen Jahren Großes zu erreichen“, so WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk, der gemeinsam mit Chefredakteur Mario Lugger gratulierte. Herk und Lugger überreichten den jungen Leistungsträgern aus unterschiedlichsten Branchen die Auszeichnungen. „Es ist unglaublich beeindruckend, mit welchem Tatendrang und welchem Innovationsgeist diese jungen Steirerinnen und Steirer Tag für Tag für ihren Erfolg arbeiten“, freute sich Herk. Die Siegerinnen und Sieger wurden von einer Expertenjury aus mehr als 100 Nominierungen ausgewählt – übrigens ein neuer Rekord.
Drei der Top 30 aus der Region
Aus der Region steht etwa Marie-Theres Knill unter den Besten. Sie ist Marketingleiterin der Knill-Gruppe: Die Nachfolgerin steht in den Startlöchern, das bereits vor 300 Jahren gegründete und heute weltweit tätige Unternehmen in die nächste Ära zu führen. „Für mich ist das der größte Anreiz: die Verantwortung dafür zu tragen, dass es in der Familie bleibt und auch künftigen Generationen eine Perspektive bietet. Dieses langfristige Denken prägt all unsere Entscheidungen“, sagt die studierte Innovationsmanagerin. In ihrer aktuellen Position versucht sie in alle Geschäftsbereiche einzutauchen, also in über 30 Unternehmen in 17 Ländern der Welt:. „Ich finde es spannend und auch sprachlich herausfordernd, mit so vielen internationalen Partnern zu arbeiten. Es begeistert mich, unterschiedliche Kulturen kennenzulernen und unsere Standorte vor Ort besuchen zu dürfen“, sagt Knill.
- Auch Christoph Pessl freute sich über eine Auszeichnung
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Europameister, Weltmeister – jetzt Unternehmer
Unterwegs in der Welt war auch Christoph Pessl: Der Weizer ist bislang der Einzige, der sowohl einen Welt- als auch einen Europatitel in seinem Beruf erringen konnte. 2021 hielt er dem Druck bei der Heim-EM in Graz stand und holte Gold. 2022 krönte er sich in Bozen gar zum Weltbesten seiner Zunft.
Die für ihn nun logische Konsequenz: Unternehmertum. Seit Juni 2024 führt er den „Meisterbetrieb Pessl“ und hat sich auf Innen- und Außenmalerei, Holzfassaden, Lackierarbeiten und Tapeten spezialisiert. „Es war immer schon mein Ziel, mich irgendwann selbstständig zu machen – nun konnte ich mir auch diesen Traum erfüllen“, so Pessl. Ganz nebenbei bereitet er als Coach und Experte den heimischen Maler-Nachwuchs auch in diesem Jahr auf die Berufs-EM in Dänemark vor: „Es ist schön, etwas von meinem Wissen weiterzugeben“, erzählt der Malermeister.
Zu Gast in Schweden
In Skandinavien war auch Stephan Winkelbauer – zuletzt als Key-Note-Speaker beim „Swedish Steel Prize“: Vor Hunderten internationaler Entscheidungsträger referierte der Junior-Chef des gleichnamigen Baumaschinenausrüsters aus Anger bei Weiz über die industrielle Entwicklung des Kontinents.
- Stephan Winkelbauer freut sich auch über eine Auszeichnung.
- Foto: Luef light
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Dabei fand er auch kritische Worte hinsichtlich des drohenden Bedeutungsverlusts traditioneller Industrien – und er zeigte auch konkrete Schritte auf, mit denen er selbst dem Trend begegnet. Winkelbauers Ansatz: die von ihm im Unternehmen vorangetriebene Digitalisierung. „Wir stehen vor einer klaren Entscheidung: Wollen wir unsere Industrie ins Museum stellen oder sie zukunftsfähig machen? Digitalisierung ist für uns kein Nice-to-have, sondern die Voraussetzung dafür, weiterhin am Weltmarkt bestehen zu können.“
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