Gleisdorf
Insolvenz des Blockchain-Startup "difacturo"
- Foto: Gina Sanders/Fotolia
- hochgeladen von Ulrich Gutmann
Mit einer Blockchain-Lösung wollte die difacturo GmbH in Gleisdorf das Rechnungswesen revolutionieren. Die Software soll auch unmittelbar vor der Marktreife stehen – doch nun musste die Firma Konkurs anmelden. Die Fördergelder konnten den laufenden Betrieb nicht mehr finanzieren. Weitere Gründe sind, dass Aussteigen des Chefentwickler und dass es aufgrund der Coronakrise zu Liquiditätsengpässen gekommen ist. Die Passiva von rund 719.000 Euro stehen 58.000 Euro auf der Aktivaseite entgegen, wie der KSV1870 berichtet. Eine Weiterführung des Betriebs ist nicht gedacht. Große Hoffnung wird in die Software gesetzt, die einen erheblichen Wert darstellen soll.
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