Zur Woche der Landwirtschaft
Zeichen setzen und heimisch kaufen

Bezirksbäuerin Ursula Reiter (1.v.l.) und die Landwirtschaftskammer Weiz rufen in der Woche der Landwirtschaft zum Kauf regionaler Lebensmittel auf.
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Passend zur Woche der Landwirtschaft vom 27. September bis 4. Oktober kann eine kleine Veränderung imEinkaufsverhalten, große Wirkungen haben. Werden nur um ein Prozent mehr heimische Lebensmittel gekauft, schafft das Arbeitsplätze und stärkt die Region. Nach WIFOBerechnungen heißt das konkret: Wenn jeder steirische Haushalt im Monat im Wert von 3,50 Euro mehr heimische statt internationale Lebensmittel kauft, schafft das in der Steiermark 500 neue Arbeitsplätze.

„Regionalität zahlt sich aus, sichert Arbeitsplätze, stärkt unsere Region und schont das Klima“, betont Kammerobmann Josef Wurmbauer. Im Bezirk Weiz sichert die Wertschöpfungskette „Agrargüter und Lebensmittel“ 6.021 Arbeitsplätze, das sind 14,6 Prozent aller 41.195 Beschäftigten im Bezirk. „Damit ist die Landwirtschaft im Bezirk Weiz der Motor und das Rückgrat der Wirtschaft“, betont der Kammerobmann.
„Bei regionalem Kauf werden neue Arbeitsplätze geschaffen und vor allem bestehende Arbeitsplätze abgesichert. Dieses Bewusstsein wollen wir gerade heuer besonders in den Vordergrund stellen. Wenn auch irgendwann wieder die Normalität einkehrt - wir ermutigen alle Konsumenten dazu in ihrem Kaufverhalten die Themen REGIONAL und SAISONAL auch in Zukunft zu beachten. Dabei haben auch Bäuerinnen und Bauern eine entscheidende Vorbildwirkung!“

Kauf von importierten Lebensmitteln schadet den Bauern
Regionale Lebensmittel werden geschätzt wie nie zuvor: Neun von zehn Österreichern bezeichnen die Landwirtschaft als systemrelevant. Und fast genauso viele meinen, dass die heimischen Bäuerinnen und Bauern eine verlässliche Versorgung mit Lebensmitteln sicherstellen. Sogar acht von zehn Österreicher sagen, dass sie wegen der Standortsicherung heimische Lebensmitteln ausländischen vorziehen. Zwei Drittel sagen, dass der Kauf von importierten Lebensmitteln den österreichischen Bauern schadet (Institut für Marketing und Innovation, Universität für Bodenkultur, Juli 2020).

Zeichen setzen

Mit nur 3,50 Euro mehr an regionalen statt internationalen Arbeitsplätzeschaffen. Werden nur um ein Prozent mehr regionale Lebensmittel statt internationaler konsumiert, können so in der Grünen Mark 500 neue Arbeitsplätze geschaffen und die Regionen werden mit 18 Millionen Euro an zusätzlicher Wertschöpfung gestärkt (WIFO). Nur eine kleine Veränderung imKaufverhalten hat große Wirkungen. „Jeder Haushalt, der um ein Prozent mehr heimische Lebensmittel kauft, also im Monat um 3,50 Euro internationale durch heimische Lebensmittel ersetzt, schafft Arbeitsplätze und schützt das Klima“, ergänzt Wumbauer.
Bezirksbäuerin Ursula Reiter: Unser Bezirk ist Österreich im Kleinen. Unsere Landwirte sichern unsere Lebensmittel aus der unmittelbaren Region, von Obst und Gemüse über Milchprodukte bis zum Fleisch. Es sind auch Raritäten darunter, deshalb können wir gerne auf Importe aus dem Ausland verzichten. Meine Beispiele sind Ziegenmilchprodukte, das ausgezeichnete Almo-Fleisch oder Lammfleisch und die durchaus gesundheitsfördernden Säfte aus Aronia, Tafelobst in Hülle und Fülle, Minikiwi und Indianerbananen. Wenn wir nicht ab Hof oder in den unzähligen Selbstbedienungsläden einkaufen können, sollten wir
auf die österreichischen Gütesiegel bei unseren Einkäufen im Lebensmittelhandel achten, wie zB AMA-Gütesiegel, AMA-Bio, AMA-Genussregion und Gutes vom Bauernhof.

Aktionstag der Bauern

Beim Aktionstag am 8. Oktober,von 9 bis 12 Uhr, vor dem Supermarkt INTERSPAR WEIZ, Kaplanweg 14, 8160 Weiz, informieren die Weizer Seminarbäuerinnen die Konsumenten über die oben genannten Herkunftszeichen. Gleichzeitig laden sie die Kunden ein am Gewinnspiel teilzunehmen, bei dem 5 Mal 100 Euro Einkaufsgutscheine gewonnen werden können.

Bezirksbäuerin Ursula Reiter (1.v.l.) und die Landwirtschaftskammer Weiz rufen in der Woche der Landwirtschaft zum Kauf regionaler Lebensmittel auf.

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