29.11.2017, 13:43 Uhr

Vermessungsamt Weiz feierte 200 Jahre Kataster

Katasterpräsentation durch Ulrike Scheuer, Leiterin des Vermessungsamtes Weiz (Foto: BEV-Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen)

Im Vermessungsamt Weiz wurde das Jubiläum „200 Jahre Kataster“ mit Vertretern von Ämtern und Behörden, mit Vermessungsbefugten, Notaren sowie einigen Kunden gefeiert.

Am 23. Dezember 1817 hat Kaiser Franz I. mit dem Grundsteuerpatent die Schaffung bzw. Einrichtung eines allgemeinen, einheitlichen und stabilen Katastersystems zum Zwecke der Besteuerung angeordnet.

Dazu wurden von 1817 bis 1861 insgesamt 300.000 km² mit mehr als 50 Millionen Grundstücken der österreichisch-ungarischen Monarchie vermessen und ihre Grenzen in der sogenannten Urmappe auf ca. 165.000 Mappenblättern dargestellt.

Heute ist der Kataster ein digitales öffentliches Register, in dem die Lage, die Grenzen und Zusatzinformationen von über zehn Millionen Grundstücken in ganz Österreich dokumentiert sind. Das Zusammenwirken von Grundbuch und Kataster in Österreich hat sich zu einem über die Grenzen hinweg anerkannten System einer rechtsstaatlichen Administration von Grund und Boden entwickelt. Geführt und ständig aktualisiert wird der Kataster von den Vermessungsämtern des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen (BEV).
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