ÖBB-Streik
Auch Wiener S-Bahnen betroffen

In ganz Österreich stehen die Züge wegen eines Streiks still.
  • In ganz Österreich stehen die Züge wegen eines Streiks still.
  • Foto: © ÖBB/Roman Bönsch
  • hochgeladen von Sophie Alena

Aufgrund eines Streiks der Gewerkschaft fahren auch die Wiener S-Bahnen nicht: Öffi-Nutzer müssen auf die Wiener Linien umsteigen.

WIEN. Bis kurz vor 12 Uhr war es nicht klar, ob nun bei der ÖBB gestreikt wird. Nun stehen in ganz Österreich die Züge still: Der gesamte Zugverkehr wurde mit 12 Uhr eingestellt. Österreichweit soll bis 14 Uhr kein Zug unterwegs sein. Auch der internationale Zugverkehr ist betroffen, da Züge aus dem Ausland nicht übernommen werden kann.

An den Hauptverkehrspunkten informieren Mitarbeiter über Zugsausfälle und Alternativrouten. Die ÖBB fordern die Fahrgäste dazu auf, sich über Social-Media-Kanäle und die Website der ÖBB zu informieren, da auch der Kundenservice und die Hotline vom Streik betroffen sind.

Mit Vienna Airport Lines zum Flughafen

Personen, die zum Flughafen reisen müssen und ein Flugticket haben, können in Wien als Ersatz für den CAT und die Railjets mit den Vienna Airport Lines zum Flughafen reisen.

Tickets der ÖBB werden von den Wiener Linien als Fahrschein anerkannt. Es wird damit gerechnet, dass der Zugverkehr den ganzen Nachmittag lang nur eingeschränkt oder unregelmäßig verkehren kann. 

Verhandlungen für neuen Kollektivvertrag

Grund für den Streik sind die Verhandlungen für einen neuen Kollektivvertrag für die 40.000 Eisenbahner. Am Sonntagabend sowie am Montagfrüh wurde noch kurzfristig verhandelt, um den Streik am Montag zu verhindern. Um 10 Uhr waren die letzten Verhandlungen angesetzt - rund 45 Minuten später verließ die Gewerkschaft diese jedoch kommentarlos.

„Die Bahn KV-Verhandlungen mussten erneut ohne Ergebnis abgebrochen werden, weil wieder kein seriöses Angebot des Fachverbands Schienenbahnen auf den Tisch gelegt wurde. Ernst gemeinte Angebote, um einen Warnstreik abzuwenden und um zu ehrlich gemeinten Verhandlungen zurückkehren zu können, sehen anders aus“, so Roman Hebenstreit und Günter Blumthaler von der vida-Gewerkschaft in einer Aussendung nach der neunten Verhandlungsrunde mit den Arbeitgebern bekannt.

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