19. Februar: Der lange Weg Klosterneuburgs - oder: Von WU über KG nach W

Andrea Hörtenhuber, Chefin vom Dienst der bz-Wiener Bezirkszeitung.
  • Andrea Hörtenhuber, Chefin vom Dienst der bz-Wiener Bezirkszeitung.
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  • hochgeladen von Andrea Peetz

Die Zeit läuft für Klosterneuburg. Noch bis 2017. Dann ist der Bezirk Wien-Umgebung nämlich Geschichte. Baba, WU, serwas, Tulln würde das für Klosterneuburg bedeuten. Baba, perfekte Idylle mit Stadtnähe, baba, Landluft im Wien-Dunstkreis.

Mit einem gar unnoblen TU am Taferl wollten sich die Klosterneuburger aber schon bei der offiziellen Verkündung der WU-Auflösung ganz und gar nicht zufriedengeben. 5.043 Unterschriften wurden damals gesammelt - für KG am Auto. Immerhin: die größte Unterschriftenaktion in der Geschichte Klosterneuburgs. Genutzt hat das allerdings unterm Strich nichts.

Nun probieren es die findigen Klosterneuburger zum zweiten Mal: Zu Wien will man gehören, quasi W statt KG. "Lieber ein Wiener Nobelbezirk, als ein Vorort von Tulln", heißt es in der drittgrößten Stadt Niederösterreichs. Ein Teil des Gemeinderates fordert die Zusammenlegung mit Wien, was die 30.000 Klosterneuburger schlagartig zu Wienern machen würde.

Naja. Ob das nun nur viel Polit-Lärm um nichts oder gar ein verfrühter Aprilscherz ist – eines muss man den Klosterneuburgern immerhin lassen: So leicht unterkriegen lassen die sich nicht. Und bis 2017 ist ja noch Zeit. Für die nächste Unterschriftenliste oder so.

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Autor:

Andrea Peetz aus Wien

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