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Gemeinde Aurach legt Fokus auf Wohnbau für Einheimsiche
- Andreas Wurzenrainer, Bürgermeister der Gemeinde Aurach.
- Foto: Johanna Bamberger
- hochgeladen von Johanna Bamberger
Gemeinde Aurach legt Fokus auf Wohnbau für Einheimische; 13 Baugründe im Ortsteil Einathen werden vergeben, Mehrparteienhaus im Bereich Unteraurach in Planung.
AURACH. In der Gemeinde Aurach widmet man sich heuer vor allem dem Wohnbau für Einheimische.
Im Gespräch mit der MeinBezirk-Redaktion informierte Bürgermeister Andreas Wurzenrainer, dass im Ortsteil Einathen die Erschließung der Baugründe Ende Mai abgeschlossen werden kann. Insgesamt sind 13 Gründe für Ein- und Zweifamilienhäuser geplant. Die Vergabe der Grundstücke liegt in der Zuständigkeit der Gemeinde, die dafür ein Bewerbungsverfahren eingerichtet hat. "Es sind bereits sehr viele Bewerbungen eingelangt, drei Grundstücke konnten bereits an Einheimische vergeben werden, der Baustart erfolgt voraussichtlich Ende dieses Jahres", informiert Wurzenrainer.
"Jährlich werden zwei bis drei Gründe vergeben, um eine 'Großbaustelle' zu verhindern",
so der Ortschef weiter. Große Preissteigerungen aufgrund der zeitverzögerten Vergabe sind laut Wurzenrainer nicht vorgesehen.
Naturschutz bremste Bautätigkeit
Ursprünglich war am selben Standort ein Mehrparteienhaus mit zehn Wohneinheiten geplant, bei der naturschutzrechtlichen Verhandlung wurde jedoch ein Baustopp erwirkt, da in diesem Bereich schützenswerte Lebewesen, unter anderem der Schwarzspecht und der Grasfrosch, beheimatet sind. "Deshalb mussten wir einige Zugeständnisse machen, damit der Lebensraum der Tiere nicht verletzt wird", so der Bürgermeister. Jener Grund, auf dem das Mehrparteienhaus geplant war, dient nun weiterhin als Habitat für die Lebewesen und bleibt somit unbebaut.
Mehrfamilienhaus in Planung
Neben den Baugründen im Bereich Einathen soll im Ortsteil Unteraurach weiterer Wohnraum für Einheimische geschaffen werden. "Ein konkretes Projekt dazu gibt es bisher nicht, es soll aber ein Mehrfamilienwohnhaus entstehen. Dazu gibt es bereits erste Verhandlungen", informiert der Bürgermeister.
Volksschule muss gründlich saniert werden
In der Volksschule wird künftig eine zweite Kindergartengruppe untergebracht sein. Die Umbauarbeiten konnten bereits abgeschlossen werden und die Kinder sind bereits übersiedelt. Die Kosten belaufen sich auf 63.000 Euro. Aktuell sind an diesem Standort neun Kindergartenkinder untergebracht.
Das Volksschul-Gebäude stammt aus dem Jahr 1863 und muss nun einer umfassenden Sanierung unterzogen werden.
"Am Plan stehen die Barrierefreiheit, eine thermische Sanierung, die Heizungssanierung uvm. Das Gebäude steht unter Denkmal- und Ensembleschutz, somit werden sich die Umbauarbeiten etwas schwieriger gestalten",
so Wurzenrainer.
Aktuell befindet man sich in der Planungsphase, eine erste Kostenschätzung in Höhe von 800.000 Euro liegt bereits vor.
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