Fritz Kristoferitsch feiert 50er
Geburtstagswallfahrt nach Mariazell

Foto: Andrea Stelzer
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Vier Tage lang standen Gemeinschaft, Musik und gelebter Glaube im Mittelpunkt: Anlässlich seines bevorstehenden 50. Geburtstags machte sich Edlseer-Frontmann Fritz Kristoferitsch gemeinsam mit seinen Bandkollegen Manfred und Andreas sowie 50 Fans auf den traditionellen Pilgerweg von Birkfeld nach Mariazell.  In der Mooshuben kamen weitere Gratulanten dazu und gingen die letzte Etappe mit ihren Idolen mit.

Der Jubilar gibt den Weg vor | Foto: Andrea Stelzer
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Ein für die Mariazeller gewohntes Bild aus Richtung Halltal | Foto: Andrea Stelzer
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MARIAZELL/BIRKFELD. Die Geburtstagswallfahrt führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von 8. bis 11. Juli über insgesamt rund 70 Kilometer. Die erste Etappe verlief von Birkfeld über die Stanglalm nach Mitterdorf im Mürztal, am zweiten Tag ging es über Brunnalm und Niederalpl zur Weißalm, ehe am Freitag die letzte 17 Kilometer lange Etappe nach Mariazell folgte.

Sogar vor 11 Uhr trafen die ersten Pilger bei der Forellenwirtin in der Mooshuben ein. | Foto: Andrea Stelzer
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"Kleini" verabschiedete die Gruppe in Birkfeld

Bereits am Mittwoch war Johann Kleinhofer (Kleini), Geschäftsführer der Mariazeller Bürgeralpe, nach Birkfeld gekommen, um die Pilgergruppe persönlich zu verabschieden und ihr alles Gute für den Weg zu wünschen. Am Freitag begrüßte er die Wallfahrer um 11 Uhr bei der Forellenwirtin in der Mooshuben und begleitete gemeinsam mit ihnen das letzte rund eineinhalbstündige Wegstück nach Mariazell. Obwohl die Forellenwirtin „Siegi“ selbst nicht anwesend sein konnte, öffnete sie eigens für die Pilgergruppe ihre Tore und spendierte allen Wallfahrern ein Schnapserl zur Stärkung. Zahlreiche Menschen aus der Region folgten zudem dem Aufruf, sich der Gruppe auf den letzten Kilometern anzuschließen und gemeinsam mit den Edlseern nach Mariazell einzuziehen. Schon von weitem war dabei zu erkennen, wer die gesamte Strecke von Birkfeld aus zu Fuß zurückgelegt hatte: Ausschließlich diese Pilgerinnen und Pilger trugen die eigens für die Geburtstagswallfahrt gestalteten türkisen Poloshirts.

Alles Gute für die letzte Etappe | Foto: Andrea Stelzer
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Luckertes Kreuz und Einzug nach Mariazell 

Rund 1,5 Kilometer entfernt von Mariazell wurde noch einmal eine Pause eingelegt. Denn da mussten natürlich viele Fotos gemacht werden, wenn die Wallfahrer durch das "Luckerte Kreuz" am Kreuzberg schritten. Wie viele Heiratslustige dabei waren, weiß man nicht. Denn nach altem Volksglauben müssen heiratslustige Mädchen dreimal oder neunmal betend hindurchgehen, um einen guten Ehemann zu bekommen. Zur Ankunft in Mariazell ließen es sich zahlreiche Ehrengäste nicht nehmen, die Wallfahrer willkommen zu heißen. Neben Bürgermeister Fabian Fluch war auch Ute Gurdet, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Hochsteiermark, vor Ort, um den Pilgern zu ihrer beeindruckenden Leistung zu gratulieren. Bürgermeister Fluch sorgte darüber hinaus mit einer besonders willkommenen Geste für große Freude: Bei sommerlich warmen Temperaturen lud er alle Wallfahrerinnen und Wallfahrer am Hauptplatz auf ein erfrischendes Getränk ein. 

Verdiente Getränke nach drei Tagen Wallfahrt | Foto: Andrea Stelzer
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Pilgermesse umrahmt von den Edlseern

Den feierlichen Höhepunkt bildete anschließend die Pilgermesse in der Mariazeller Basilika. Superior Pater Michael Staberl zelebrierte den Gottesdienst, der von den Edlseern musikalisch feierlich umrahmt wurde. In seiner Predigt dankte der Superior den Musikern ausdrücklich dafür, dass sie ihren 50. Geburtstag zum Anlass genommen hatten, nach Mariazell zu pilgern. Ebenso würdigte er das Mariazeller Lied der Edlseer, das die besondere Verbundenheit der Gruppe mit dem bedeutendsten Wallfahrtsort Österreichs auf eindrucksvolle Weise zum Ausdruck bringe. Auch Bürgermeister Fabian Fluch bedankte sich für dieses Lied, das, wie er betonte, „mit Herz“ gesungen werde und vielen Menschen ans Herz gewachsen sei.
Am Abend wurde der Geburtstag musikalisch weitergefeiert, nämlich beim Konzert auf der Mariazeller Bürgeralpe, wo die Edlseer gemeinsam mit Saso Avsenik und seinen Oberkrainern  für einen stimmungsvollen Ausklang dieser besonderen Tage sorgten.

Eine Besonderheit: Die Edlseer umrahmen die Heilige Messe | Foto: Andrea Stelzer
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Besondere Beziehung und Begegnungen

Die enge Verbundenheit der Edlseer mit Mariazell reicht viele Jahre zurück. Zahlreiche Auftritte in der Region sowie das eigens für Johann Kleinhofer komponierte Mariazeller Lied unterstreichen diese besondere Beziehung. Die Geburtstagswallfahrt zeigte einmal mehr, dass die Edlseer nicht nur mit ihrer Musik begeistern, sondern auch Werte wie Gemeinschaft, Tradition und gelebten Glauben vermitteln. Für die über 50 Teilnehmer wird diese viertägige Wallfahrt mit vielen persönlichen Begegnungen, bewegenden Momenten und dem gemeinsamen Ziel Mariazell noch lange in Erinnerung bleiben. Für Fritz Kristoferitsch dürfte sie eines der schönsten Geschenke zu seinem 50. Geburtstag gewesen sein – gemeinsam mit Familie bis hin zum Enkel, Freunden, Fans und Wegbegleitern auf den Spuren einer langen Wallfahrtstradition.

Auch Privatpersonen schenkten Schnapserl aus | Foto: Andrea Stelzer
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Andrea Stelzer

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