Michael Payr geht mit seinem Rad jetzt auf die Ultradistanz

Der Brucker Radsportler Michael Payr, hier auf einem Foto aus 2017, hat heuer zwei Großereignisse im Visier.
  • Der Brucker Radsportler Michael Payr, hier auf einem Foto aus 2017, hat heuer zwei Großereignisse im Visier.
  • Foto: Payr
  • hochgeladen von Angelika Kern

24 Stunden lang im Sattel sitzen – was für unsereiner eine Horrorvorstellung ist, hat sich der Brucker Michael Payr für heuer zum Ziel gesetzt, und das gleich zwei Mal. "Ich werde heuer sowohl beim Glocknermann als auch beim Race around Austria am Start stehen", erklärt er motiviert. Konkret heißt das: 450 Kilometer auf 7.000 Höhenmeter beim Glocknermann und 560 Kilometer auf 6.500 Höhenmeter beim Race around Austria. Warum tut man sich sowas freiwillig an? "Einerseits suche ich persönlich die Herausforderung, andererseits möchte ich die Message weitergeben, dass man trotz gesundheitlicher Probleme vieles schaffen kann und sich nicht einschränken lassen soll. Das ist meist nur eine Frage des eigenen Willens", so Payr.

Keine Ausrede!

Michael Payr leidet seit Jahren an Epilepsie, lässt sich den Radsport aber trotzdem nicht nehmen. "Die Erkrankung darf keine Ausrede sein. Solange ich drei Dinge beachte, habe Ich alles unter Kontrolle: ich brauche genug Schlaf, muss meine Tabletten verlässlich einnehmen und darf keinen Alkohol trinken, dann passt alles."
Was passiert, wenn eines der drei Dinge nicht eingehalten wird, hat Payr im vorigen November bemerkt. "Da hatte ich tagelang zu wenig Schlaf und während einer Fahrt zum Training einen epileptischen Anfall. Ich bin gestürzt und habe mir dabei unter anderem drei Zähne ausgeschlagen", erzählt Payr. Das hat die Psyche des jungen Bruckers momentan nicht verkraftet, die Konzentration verschlechterte sich, Payr musste eine Trainingspause einlegen und einmal "komplett herunterfahren", wie er es bezeichnet.

Hochmotiviert ins neue Jahr

Jetzt, wenige Wochen später, ist er hochmotiviert und steht mitten in den Vorbereitungsarbeiten für die beiden Großereignisse. Unterstützung erhält er dabei von Franz Preihs, der ihm mit seiner langjährigen Erfahrung mit Rat und Tat zur Seite steht.
Das einzige, was Michael Payr jetzt noch fehlt, sind Sponsoren. "Ich habe zwar schon einiges beisammen, finanzielle Unterstützung könnte ich aber durchaus noch brauchen", erklärt er.
Wer Interesse hat, Payr zu unterstützen bzw. ihn begleiten möchte, kann persönlich Kontakt aufnehmen: payr.michael@inode.at bzw. telefonisch unter 0676/43 20 920.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen