"Carla" gibts jetzt auch in Bruck

Das 14. Brucker Wirtschaftsfrühstück fand am vergangenen Donnerstag anlässlich der offiziellen Eröffnung bei Carla statt. Mit dabei: der steirische Caritas-Direktor Herbert Beiglbök (Mitte). | Foto: Pashkovskaya
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Zwar hat der 30. steirische Carla-Shop der Caritas in Bruck schon im April seine Pforten geöffnet, die offizielle Eröffnungsfeier fand aber erst am vergangenen Donnerstag statt. Das nahm Siegfried Nerath, der Organisator der Brucker Wirtschaftsfrühstücke, gemeinsam mit den Caritas-Verantwortlichen Merle Weber und Peter Wagner gleich zum Anlass, zum 14. Wirtschaftsfrühstück in die neuen Räumlichkeiten zu laden. Und weil an diesem Donnerstag, dem 1. Juni, am Vormittag der bisherige Bürgermeister Hans Straßegger bereits außer Amt, und der neue Bürgermeister Peter Koch noch nicht gewählt war, übernahm Susanne Kaltenegger als quasi geschäftsführende Bürgermeisterin die offizielle Begrüßung. In ihrer Rede lobte sie das Engagement der Caritas, einerseits die Möglichkeit zu bieten, günstig Second Hand-Produkte anzubieten, andererseits aber auch für die Möglichkeit, in dem Shop Arbeit zu finden und so Arbeitslosen wieder zu Beschäftigung zu verhelfen. Zur Eröffnungsfeier gekommen war auch Herbert Beiglböck, der steirische Caritas-Direktor.

Was ist Carla?

"Carla" ist der Name des Sachspendenmarktes der Caritas. Unabhängig von der Einkommensgrenze kann hier jeder günstig Second-Hand-Produkte einkaufen, aber ebenso Dinge abgeben, die man selber nicht mehr braucht und einem nachhaltigen Projekt zur Verfügung stellen will. Abgegeben werden können Kleidung, Geschirr, Bücher, Dekorgegenstände, Spielzeug, Sportgeräte, Möbel und vieles mehr. 2016 freute sich Carla über rund 420.00 Kunden und ca. 180.000 Sachspender.
Carla bietet bietet mit der Verwertung von steiermarkweit rund 2.000 Tonnen Kleiderspenden pro Jahr nicht nur eine namhafte Maßnahme zur Reduktion des Müllaufkommens; bei Carla finden auch viele, auf dem Arbeitsmarkt benachteiligte Jugendliche und Erwachsene, eine Beschäftigungsmöglichkeit und so wieder den Weg zurück auf den Arbeitsmarkt.

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