Fährmänner transportierten heuer 24.000 Personen auf der Donauradfähre!
Rekordergebnis bei Personenbeförderung auf der Donauradfähre "Ennsegg"

Fährmänner-Weihnachtsfeier 1.12.2018 in Enns
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  • Fährmänner-Weihnachtsfeier 1.12.2018 in Enns
  • Foto: Anita Peterseil
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Fast 24.000 Personen transportierten heuer die 15 Fährmänner auf der Donauradfähre "Ennsegg" zwischen Mauthausen und Enns bzw. St. Pantaleon-Erla. Dafür gab es Lob und Geschenke bei der traditionellen Fährmänner-Weihnachtsfeier am Samstag, 1. Dezember 2018 im Hotel "Zum goldenen Schiff" in Enns. Dieser Rekord wurde nur im Jahre 2011 um 1.064 Personen übertroffen!

Seit mehr als 24 Jahren gibt es sie, die schwimmende Verbindung zwischen dem Donaumarkt Mauthausen und der ältesten Stadt Österreichs, Enns. Betrieben vom Tourismusverband Enns machen zwischen Mai und September fünfzehn Fährmänner täglich Dienst und befördern Personen mit oder ohne Fahrrad zwischen den beiden Ufern.
Die Radfähre hat Platz für 12 Personen inkl. Rad. Prinzipiell verkehrt die Fähre im Dreieck über Donau und Enns im Abstand von 5 bis 10 Minuten.

"Ich bedanke mich jedes Jahr im Dezember mit einer Weihnachtsfeier, bei der es nicht nur Essen und Trinken sondern auch kleine Geschenke für die Fährmänner gibt" meint der Ennser-Tourismusvorsitzende Wolfgang Brunner. Und da gibt es auch noch die "Guglhupfwette" - wer die meisten Kilometer absolviert hat erhält von Brunner einen Guglhupf. Heuer waren das gleich zwei, nämlich Robert Fellinger aus Mauthausen und Norbert Kneifel aus Enns.

Neben dem verantwortungsvollen Job an Bord der Fähre steht zu Saisonbeginn bzw. -ende auch noch das Aus- bzw. Einwintern auf dem Arbeitsprogramm. Hier gilt es genauestens zu untersuchen ob das schwimmende Gefährt noch absolut den geltenden Sicherheitsbestimmungen entspricht.

"Wir beteiligen uns jährlich an den Kosten des Betriebes der Fähre und laden die Fährmänner auch zu den Mauthausener-Stammtischen ein" meinen unisono die Tourismuschefs von Mauthausen, Gottfried Kraft und Anita Peterseil.

Im Vorjahr schaffte es die Fähre sogar in die Presse. Eine Urlauberin bedankte sich in einem Leserbrief für die äußerst zuvorkommende Behandlung eines Fährmannes während der Überfahrt, was einer kostenlosen Werbung für diese wichtige touristische Institution gleichkommt.

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