Teurer Diesel belastet Landwirte

Zörnpfenning fordert Förderung des Dieselpreises. | Foto: Raimund Mold
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ADERKLAA. "Für mich ist der nicht geförderte Agrardiesel innereuropäisch eine Wettbewerbsverzerrung. Österreichs Bauern zahlen den zweithöchsten Dieselpreis Europas" gibt Georg Maier, Obmann der Bezirksbauernkammer Gänserndorf, zu bedenken. Aufgrund der geopolitischen Lage sei eine eine sichere Versorgung mit Betriebsmitteln, die leistbar sind, erforderlich. Bei sinkenden Marktpreisen, die dem Konsumenten zu Gute kommen, sei ein finanzieller Ausgleich auf Betriebsmittel nötig. "In unserem Bezirk kommt noch dazu, dass noch viele Beregnungsanlagen mit Diesel betrieben werden, was gegenüber anderen Gebieten einen Wettbewerbsnachteil darstellt" erklärt er weiter. So sieht das auch Manfred Zörnpfenning aus Aderklaa, der selber eine Landwirtschaft betreibt und bis vor einem Jahr Obmann der Bezirksbauernkammer in Gänserndorf war. Für seinen Betrieb wird alles, was von Fremdunternehmen zugekauft werden muss, erheblich teurer, besonders, da auch diese ihre gestiegenen Kosten an die Kunden weitergeben müssen. Dünger wurde durch den gestiegenen Gaspreis um 50 % teurer, was dazu führt, dass weniger gedüngt wird, der Ertrag sinkt und dadurch die Versorgungssicherheit erheblich beeinträchtigt wird, wie auch schon Geoorg Maier in seinem Statement anmerkte. "Bei unserem Betrieb ist ein Vorteil, dass die Beregnungsbrunnen seit Jahren auf Strom umgestellt wurden, wodurch zumindest hier die Dieselkosten nicht durchschlagen", gibt Zörnpfenning zu bedenken. Das treffe bei Betrieben, die noch nicht umgestellt sind selbstverständlich nicht zu.

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