Allianz-Studie: Wiedereinsteiger sind zufriedener im Job

Wiedereinsteiger: Wer nach längerer Pause - egal ob wegen Karenz oder Arbeitslosigkeit - in den Job zurückkehrt, ist meist zufriedener als vorher.
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ÖSTERREICH. Wer aus einer längeren Auszeit wieder in den Arbeitsmarkt zurückkehrt, ist in der Regel zufriedener oder genauso zufrieden mit dem Job wie vorher, so das Ergebnis einer Studie über die Berufszufriedenheit von Wiedereinsteigern, für die der Versicherer Allianz 860 Wiedereinsteiger befragt hat. Bei 42 Prozent der Befragten ist die Berufszufriedenheit nach dem Wiedereinstieg höher, bei 34 Prozent ist sie unverändert.

 Nach Bildungskarenz Zufriedener

Besonders bei den Langzeitarbeitslosen sowie den Rückkehrern aus der Bildungskarenz ist die Berufszufriedenheit höher. Unter den Wiedereinsteigern machen Eltern den größten Anteil aus (309 Befragte). Die größte Sorge für Rückkehrer aus der Elternkarenz ist wenig überraschend die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Positiv überraschend ist hingegen, dass 50 Prozent der Befragten aus dieser Gruppe angaben, dass dies gut gelinge. "Hier hat sich viel zum Positiven verändert, auch weil es partnerschaftlicher aufgeteilt wird", sagt Inge Schulz, Leiterin der Personalabteilung der Allianz Gruppe Österreich.
Besonders günstig wirkt sich eine Bildungskarenz auf die Berufszufriedenheit aus. Knapp zwei Drittel aus dieser Gruppe sind mit ihrem Job nun zufriedener als davor. Höhere Karriereerwartungen haben dennoch nur 29 Prozent der Rückkehrer aus der Bildungskarenz.

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