Von Innsbruck nach Wuschan in nur neun Tagen

- Peter Kröpfl bei seinem Gewaltmarsch von Innsbruck nach Dobl Zwaring-Pöls in nur neun Tagen.
- Foto: KK
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In nur neun Tagen von Innsbruck nach Wuschan (Gemeinde Dobl/Zwaring-Pöls) in der Weststeiermark.
Peter Kröpfl, ein rüstiger und durchtrainierter Pensionist (65 Jahre), vollbrachte eine körperliche und mentale Höchstleistung.
In nur neun Tage marschierte er von Innsbruck in die Steiermark. Dabei legte er eine Strecke von 447 km in 86 Stunden reiner Gehzeit zurück und überwand 12.000 Höhenmeter. Seine Tagesetappen betrugen zwischen 45 und 60 km.
Gestartet ist er in Innsbruck bei schweißtreibenden 38 Grad Celsius. Nach einem Temperatursturz musste er an zwei Tagen gegen Regen, Hagel und Blitzschlag kämpfen.
Vorbereitung auf allen Ebenen
Für einen solchen Marsch muss man sich natürlich sowohl körperlich als auch geistig sehr gut vorbereiten. Der geübte Kletterer, Berggeher und Läufer trainiert seit vielen Jahren intensiv. Als Jungpensionist mit mehr als 50 Dienstjahren fühlte er sich nun stark genug, um diese Gewalttour allein in Angriff zu nehmen. Gemeistert hat er diese sich selbst gestellte Aufgabe hervorragend. Neben den 447 km überquerte er auf einer hochalpinen Tour als Draufgabe die Alpen von Schladming nach Krakaudorf. Nach nur neun Tagen ist er in seiner Heimat angekommen.
Fortsetzung folgt
Peter Kröpfl wird aber sein gesamtes Projekt, Österreich zu Fuß zu durchqueren, noch vollenden. Die erste Etappe von der ungarischen Grenze bis nach Wuschan hat er bereits hinter sich. In nur fünf Tagen legte er mit seinem Freund diese Strecke (250 km) zurück. Jetzt fehlt für sein Gesamtabenteuer noch das Teilstück von der schweizerischen Grenze nach Innsbruck. Wer ihn kennt, der weiß, dass auch das für ihn kein allzu großer Auftrag mehr sein wird.
Vor dieser Höchstleistung kann man nur den Hut ziehen und ihm für den Rest seiner Tour alles Gute wünschen.
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